31.03.2015

Anleinpflicht für Hunde vom 1. April bis 15. Juli

Oldenburg. Vom 1. April bis zum 15. Juli besteht wieder Anleinpflicht für Hunde im Wald und in der übrigen freien Landschaft. Grundlage ist das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG).

In der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit sollen die in der freien Natur und Landschaft lebender Tiere, die durch freilaufende Hunde gestört werden könnten, besonders geschützt werden. Elterntiere könnten panikartig fliehen und ihre Jungtiere vernachlässigen. Es ist daher unbedingt notwendig, die wild lebenden Tiere in ihren Lebensräumen weitestgehend ungestört zu lassen und so die sichere Aufzucht und damit den Fortbestand der Arten zu sichern.

Die freie Landschaft umfasst nach der Auslegung des Gesetzes unter anderem auch die innerstädtischen Grünflächen wie beispielsweise das Eversten Holz, den Kleinen und Großen Bürgerbusch, die Dobbenanlagen, die Wallanlagen sowie die Deiche und sonstige Bereiche an Gewässern wie etwa den Swarte-Moor-See, die Bornhorster Seen oder den Schwanenteich. Die Wanderwege durch die Grünzüge und Grünbereiche sind ebenfalls zur freien Landschaft zu zählen, sodass Hunde auch dort anzuleinen sind. Die wesentlichen Bereiche wurden entsprechend beschildert. Ausgenommen von der Regelung sind die öffentlichen Straßen und Wege (beispielsweise auch verkehrsberuhigte Bereiche und wenig befahrene Straßen).

Eine Übersicht über die Bereiche, in denen die Anleinpflicht gilt, kann im Internet unter www.oldenburg.de/anleinpflicht heruntergeladen werden. Hier gibt es auch detaillierte Informationen zu den Freilaufflächen. Seit 2013 sind während der Brut- und Setzzeit sechs Flächen ausgewiesen, auf denen Hunde auch in diesem Zeitraum frei laufen dürfen.