05.08.2015

Ausbau der Radroute West zwischen Ofen und Am Tegelbusch

Oldenburg. Am Montag, 10. August, beginnen auf dem Geh- und Radweg sowie auf der stadteinwärts führenden Fahrspur der Ammerländer Heerstraße zwischen Ofen und der Straße Am Tegelbusch die Straßenausbauarbeiten. Diese werden bis voraussichtlich bis Mitte Oktober andauern.

Die Stadt hat es sich zum Ziel gesetzt, schnelle und direkte Radverkehrsverbindungen zu schaffen, sogenannte „Radrouten“. Der jetzt zum Ausbau anstehende Abschnitt ist Bestandteil der Radroute West, der Hauptverbindung zwischen der Innenstadt, der Universität, den westlichen Stadtteilen und der benachbarten Gemeinde Bad Zwischenahn mit ihren Ortsteilen Ofen und Wehnen. Die Stadt Oldenburg möchte die Anbindung an die benachbarten Gemeinden auch im Radverkehr verbessern und baut daher diese wichtige und stark frequentierte Stadt-Umland-Verbindung nachfragegerecht und verkehrssicher aus.

Alternativstrecke für Fußgänger und Radfahrer während der Bauarbeiten
Die anschließenden Arbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung der Fahrbahn. Der Verkehr wird mittels Ampelanlagen am Baustellenbereich vorbeigeführt. Fußgänger und Radfahrer können die Baustellenbereiche mit kleineren Einschränkungen passieren, werden jedoch wegen der parallelen Bautätigkeiten um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten. Es wird eine Alternativstrecke für Fußgänger und Radfahrer ausgeschildert, deren Nutzung für die Dauer der Bauarbeiten empfohlen wird. Die Busse der VWG können für den Zeitraum der Baumaßnahme die Haltestelle „Bauhof Freytag“, die im Baustellenbereich liegt, stadtein- und auswärts nicht anfahren. Die Erreichbarkeit der Anliegergrundstücke wird gewährleistet.

Rad- und Gehweg wird breiter
Zunächst wird auf ganzer Länge entlang der Straße ein Schnitt durchgeführt, um die derzeitige Breite der Asphaltfahrbahn um 50 Zentimeter auf dann 6,50 Meter zu reduzieren. Die Fahrbahn wird daraufhin um eine Bord- und Rinnenanlage erweitert, daran schließt ein Sicherheitsstreifen an. Der Geh- und Radweg, der sich auf der südwestlichen Seite befindet, ist bisher nur circa 1,60 bis 1,70 Meter breit. Er erhält eine bituminöse Asphaltdeckschicht und wird zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf 2,50 Meter verbreitert. Im Zuge des Ausbaus werden gleichzeitig Versorgungsleitungen erneuert; zudem lässt der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) Straßenentwässerungsleitungen herstellen.

Die Gesamtkosten belaufen sich etwa auf 560.000 Euro. Davon trägt der OOWV circa 82.000 Euro, der Landkreis Ammerland 33.000 Euro. Die restlichen Kosten werden durch Fördermittel des Landes und von der Stadt Oldenburg getragen.

Grafik: Stadt Oldenburg