17.06.2020

Betreuungsqualität in Oldenburg weiterhin sichergestellt

Oldenburg. In Oldenburg werden die Vorbereitungen getroffen, um die Notbetreuung in den Kindertagesstätten zu beenden. Das niedersächsische Kultusministerium beabsichtigt, zum 22. Juni die Betreuung in einen eingeschränkten Betrieb zu überführen. Die Stadt Oldenburg geht nach den Gesprächen mit den freien Trägern davon aus, dass diese dazu gemachten Vorgaben durchaus umzusetzen sind. 352 Gruppen in 121 Kindertagesstätten bieten derzeit eine Notbetreuung an, in den Gruppen werden derzeit insgesamt 3.462 Kinder betreut.

„Personell sind wir auf die ausgeweitete Betreuung gut vorbereitet, lediglich 62 von 1.422 Fachkräften können derzeit nicht in den Kindertagesstätten eingesetzt werden, da sie zur Risikogruppe gehören“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. Eine Rückkehr zum umfassenden Betreuungsanspruch, wie er vor der Corona-Krise bestanden hat, ist dies jedoch nicht. Der Rechtsanspruch soll weiterhin ausgesetzt bleiben.

Eine Überprüfung der Notwendigkeit für eine Notbetreuung entfällt jedoch, wenn die neue Verordnung in Kraft tritt. Alle Eltern können nach Verfügbarkeit der Räume, des Hygienekonzeptes des jeweiligen Trägers und des vorhandenen Personals ihre Kinder ab dem 22. Juni wieder in die Kindertagesstätte geben. Die Stadt Oldenburg geht aber davon aus, dass weiterhin die Inanspruchnahme aufgrund verschiedenster Aspekte nicht in dem Maße sein wird, wie vor der Pandemie.

Die Vorgaben für den eingeschränkten Betrieb kommen vom Kultusministerium und sind von der Stadt Oldenburg nicht beeinflussbar.