30.09.2020

Digitale Kultur- und Sportangebote als Teilhabe-Chance

Oldenburg. In Zeiten von Kontaktverboten, Abstandsregelungen und Hygiene-Vorschriften sind viele Kultur- und Sport-Angebote ins Netz verlegt worden. Online-Trainingseinheiten, Online-Führungen, Online-Konzerte und -Lesungen sind als Alternativen zu Präsenzveranstaltungen förmlich aus dem Boden geschossen. In der Reihe „Kulturelle Bildung inklusiv“ bieten das Kulturbüro und das Sportbüro der Stadt Oldenburg am Mittwoch, 7. Oktober, 17 bis 19 Uhr, ein Online-Fachgespräch an. Es geht dabei um das Thema „Förderung von digitaler Zugänglichkeit zu Kultur- und Sporteinrichtungen“. Anmeldungen werden per E-Mail an kulturellebildung@stadt-oldenburg.de bis Montag, 5. Oktober, angenommen.

Im Fachgespräch soll der Frage nachgegangen werden, welche Formate sich im Hinblick auf mehr Zugänglichkeit zu Kultur- und Sporteinrichtungen bewährt haben. Außerdem wird nach Förderungsmöglichkeiten Ausschau gehalten. „Letztlich haben Kultureinrichtungen und Sportvereine jetzt die einmalige Chance, ihre Digitalisierung voranzutreiben und zu nutzen – zugunsten der Teilhabe aller“, erklärt Christina Lenek vom Sportbüro der Stadt Oldenburg. „Neue digitale Angebote bieten auch mehr Teilhabe-Chancen. Das Internet bietet zum Beispiel blinden und tauben Menschen viele Möglichkeiten. Es bringt aber auch neue Barrieren mit sich“, sagt Christiane Maaß vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg.

Neben Fördermittel-Expertinnen und -Experten kommen in dem Fachgespräch auch erfolgreiche Organisatorinnen und Organisatoren von Online-Kulturangeboten und Online-Sportangeboten zu Wort. Mit Best-Practice-Beispielen, Informationen über Förderprogramme und vielen nützlichen Tipps liefern die Referentinnen und Referenten Ideen und Hilfen für Einrichtungen und Vereine.

Interessierte können sich bei Christiane Maaß, Kulturbüro der Stadt Oldenburg, per Telefon unter 0441 235-2319 sowie bei Christina Lenek, Sportbüro der Stadt Oldenburg, per Telefon unter 0441 235-3162 melden.