28.04.2017

Ein Blick in die Zukunft

Oldenburg. Die Stadt Oldenburg beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder am Zukunftstag. Am Donnerstag, 27. April, haben knapp 130 Mädchen und Jungen die Möglichkeit genutzt, in verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung hinein zu schnuppern. Einblicke bekamen sie zum Beispiel in den Fachdienst Umweltmanagement, die Stadtbibliothek oder in die Arbeit des Zentralen Außendienstes.

Der Zukunftstag begann um 8 Uhr mit einer zentralen Begrüßungsveranstaltung im Veranstaltungssaal des Kulturzentrums PFL. Im Anschluss wechselten die Mädchen und Jungen in die vorher ausgewählten Bereiche. So konnten technikbegeisterte Mädchen im Fachdienst Informations- und Kommunikationstechnik beispielsweise auch einen Blick hinter die Kulissen der großen IT-Landschaft der Stadt Oldenburg werfen. Zwei Mädchen konnten einen Arbeitstag in der Schilderwerkstatt des Fachdienstes Verkehrslenkung miterleben. Sie begleiteten dabei einen Mitarbeiter, um die Beschilderung und Straßenmarkierungen der Stadt Oldenburg zu überprüfen und neue Schilder aufzustellen.

Im Pressebüro durften ein Mädchen und ein Junge den Beruf des Redakteurs kennenlernen. Mit Hilfe eines Kollegen schrieben die beiden Reportagen über den Girls’- und Boys’ Day im Horst-Janssen-Museum und im Fachdienst Informations- und Kommunikationstechnik. Die Reportagen können aktuell auf www.oldenburg.de eingesehen werden. Viele Mädchen und Jungen begleiteten aber auch ihre Eltern oder Verwandte an deren Arbeitsplatz und schauten ihnen bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter.

„Der Zukunftstag bietet uns die Möglichkeit, den Jungen und Mädchen einen Einblick in die vielfältigen Berufe einer Stadtverwaltung zu geben. Wir möchten, dass Mädchen insbesondere in technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe hineinschnuppern und Jungen die tendenziell weiblich geprägten Berufe in den sozialen Bereichen entdecken können“, so Volker Trautmann, Leiter des Amtes für Personal- und Verwaltungsmanagement. Bei der Vergabe der Praxisangebote wurde daher darauf geachtet, dass die Mädchen und Jungen Praxisangebote aus für sie eher untypischen Berufsfeldern gewählt haben.