29.03.2017

Flüchtlingsunterkunft An der Kolckwiese wird geschlossen

Oldenburg. Die Flüchtlingsunterkunft An der Kolckwiese auf einem EWE-Gelände im Stadtteil Kreyenbrück wird zum 31. März geschlossen. Dies betrifft zurzeit etwa 50 Geflüchtete, die in dem Containerkomplex leben. Für die weitere Nutzung des Geländes werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amts für Teilhabe und Soziales übergangsweise in die Räumlichkeiten einziehen.

„Das ist eine sinnvolle und gute Weiternutzung des Standortes“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Mein Dank gilt der EWE, die uns im vergangenen Jahr beim Aufbau des Standortes unterstützt hat. Vor allem möchte ich auch den Anwohnerinnen und Anwohnern rund um das Gelände danken, denn das Zusammenleben mit den Geflüchteten hat gut und problemlos funktioniert“.

Für alle Personen im Asylverfahren hat die Stadt Oldenburg dezentrale Unterkünfte gefunden. Diejenigen, die bereits einen Aufenthaltstitel erhalten haben, aber aufgrund des geringen Angebots noch keine Wohnung finden konnten, können zunächst in einer Gemeinschaftsunterkunft bleiben. Sie werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Flüchtlingsmanagements weiterhin intensiv dabei unterstützt, eine eigene Wohnung zu finden und anzumieten.

Die Stadt plant, dass mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Teilhabe und Soziales in den Containerkomplex einziehen, um ein Angebot stadtteilbezogener Sozialarbeit bereitzustellen. Diese Interimslösung soll bis zur Fertigstellung des neuen Stadtteilzentrums in Kreyenbrück andauern, in dem Einrichtungen für Teile des Sozialwesens entstehen sollen.


Foto: Stadt Oldenburg
Foto: Stadt Oldenburg