19.03.2014

Fördermittel für Industrie und Gewerbe/Kostenlose Beratungsgespräche

Oldenburg. Die neue Energieeffizienzinitiative Klima(+)Unternehmen der Stadt Oldenburg startet mit ihrem ersten Veranstaltungs-Jahresprogramm zum Thema Energiesparen in kleinen und mittleren Betrieben. Die erste Veranstaltung findet am Montag, 31. März, 16.30 Uhr, im Hause der NBank, Ammerländer Heerstraße 231, statt. „Fördermittel für Industrie und Gewerbe“ und „Kostenlose Beratungsgespräche in den Betrieben vor Ort“ – so lauten die Titel des ersten Info-Abends mit den Experten der NBank Sabine Beckenbauer und Ernst Grund vom Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e.V. Niedersachsen (RKW).

Durch die Veranstaltung führen die für Klima(+)Unternehmen zuständigen Projektleiter Ataman Erönü und Ralf Blömer vom Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg. Die Förderbanken KfW und NBank bieten kleinen und mittelständischen Unternehmen besondere Förderprodukte. So gibt es Programme zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung, oder auch Programme zu Investitionen rund um die Energieeffizienz. Die Referenten erläutern, was genau gefördert wird, wie man bei Antragstellung vorgehen muss und wann sich die Förderung lohnt. Wie wird ein Unternehmen energieeffizienter bei wirtschaftlich vertretbarem Einsatz? Das RKW informiert über Möglichkeiten, sich im Rahmen von kostenlosen Vor-Ort-Impulsgesprächen im Betrieb einen Überblick über Energieeinsparpotenziale zu verschaffen.

Interessierte Unternehmen können sich ab sofort beim Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg anmelden unter Telefon 0441 235-3486  oder -3615 sowie per E-Mail an ataman.eroenue(at)stadt-oldenburg.de oder ralf.bloemer(at)stadt-oldenburg.de. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.oldenburg.de/energie (Rubrik: Klimaschutz und Unternehmen).

„Mit Klima(+)Unternehmen bieten wir in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung den Oldenburger Unternehmen einen völlig neuen und kostenlosen Informations- und Beratungsservice an. Massiv angestiegene Energiekosten sind mittlerweile zu einem ganz wesentlichen Kosten- und damit auch Wettbewerbsfaktor geworden“, erklärt Gerd Iwanuk vom städtischen Fachdienst Umweltmanagement. „Bei den Expertenvorträgen von Klima(+)Unternehmen geht es vor allem um Energieeffizienz bei Querschnittstechnologien, wie zum Beispiel Druckluftsysteme, elektrische Antriebe, Kälteanlagen und Wärmeerzeuger, Pumpen und Licht. Hier gibt es oft bedeutende Einsparpotenziale, durch deren Nutzung nicht nur Energie und Kosten eingespart werden; gleichzeitig wird damit auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Im integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept der Stadt spielt der Unternehmenssektor eine gleich bedeutende Rolle wie der Privat- und der Verkehrssektor. An den CO2-Emissionen sind alle drei Sektoren zu je einem Drittel beteiligt.“