28.04.2015

Gedenken an ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

Kranzniederlegung auf dem Friedhof Ohmstede
Bürgermeisterin Annelen Meyer wird am Sonntag, 3. Mai, 15 Uhr, einen Kranz am Mahnmal zur Zwangsarbeit auf der Mahn- und Gedenkstätte des Friedhofs Ohmstede, Rennplatzstraße, niederlegen. Der Oldenburger Chor Bundschuh wird die Veranstaltung mit Liedbeiträgen einrahmen. Schülerinnen und Schüler der IGS Flötenteich werden Blumen zum Gedenken an die Zwangsarbeiter niederlegen. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Über 12 Millionen Menschen leisteten im Verlauf des Zweiten Weltkrieges für Deutschland Zwangsarbeit. Durch die kampflose Übergabe der Stadt Oldenburg an die Alliierten am 3. Mai 1945 konnten die kanadischen Truppen noch am selben Tag die in den Lagern eingesperrten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter befreien. Das größte Sammelgrab für Opfer der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg befindet sich in Oldenburg auf dem Friedhof in Ohmstede. Am westlichen Rand des Friedhofsgeländes gibt es einen Bereich, der ihrem Gedenken gewidmet ist. Zudem wurde hier aktuell auch die neue Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber fertiggestellt.