26.04.2017

Gedenken an ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

Oldenburg. Zum Gedenken an die ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wird Bürgermeisterin Petra Averbeck am Mittwoch, 3. Mai, einen Kranz niederlegen. Die Gedenkzeremonie findet um 16 Uhr am Mahnmal der Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber auf dem Friedhof Ohmstede zusammen mit Pastor Christoph Fasse von der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ohmstede, Ulf Prange, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, sowie Vertreterinnen und Vertretern des Rates statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Über 12 Millionen Menschen leisteten im Verlauf des Zweiten Weltkrieges für Deutschland Zwangsarbeit. Durch die kampflose Übergabe der Stadt Oldenburg an die Alliierten am 3. Mai 1945 konnten die kanadischen Truppen noch am selben Tag die in den Lagern eingesperrten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter befreien. Das Mahnmal auf dem Friedhof Ohmstede ist das größte Sammelgrab für Opfer der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg. Die neue Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber wurde 2015 eingeweiht.