26.03.2014

Grundstein für Neubau der BBS 3

Oldenburg. Rund 27,4 Millionen Euro investiert die Stadt Oldenburg in den Neubau der Berufsbildenden Schulen (BBS) 3: Im Beisein von Oberbürgermeister Gerd Schwandner, Schulleiterin Hannelore Guthold, und Klaus Hänsel, Prokurist der Goldbeck GmbH, wurde am Mittwoch, 26. März, der Grundstein für das Großprojekt an der Maastrichter Straße gelegt. Zunächst wird nun die wetterfeste Hülle bis Herbst 2014 erstellt. Danach folgen die Gebäude und Außenanlagen bis Ende Juli 2015. Die Fertigstellung der neuen BBS 3 ist zum Schuljahresbeginn 2015/16, also für August 2015 geplant.

„Bildung kann man nicht bauen. Mit diesem Projekt nähern wir uns diesem Gedanken aber so weit an, wie es möglich und vorstellbar ist. Die Entscheidung für die BBS 3 war ein breiter Schulterschluss für die Bildung. Das ist ein gutes Zeichen für die Zukunft – das perfekt zum Standort Oldenburg passt“, so Oberbürgermeister Gerd Schwandner.

„Als Schulleiterin der BBS 3 bedanke ich mich für das großzügige und gleichermaßen großartige Geschenk an die Schulgemeinschaft und die zukünftigen Generationen von Schülerinnen und Schülern und Auszubildenden dieser Stadt, die das Gebäude nutzen dürfen. In der Hoffnung auf einen termingemäßen erfolgreichen Bauabschluss, freue ich mich darauf, das Gebäude mit Leben zu füllen“, so Schulleiterin Hannelore Guthold.

Der Rat der Stadt Oldenburg hatte 2010 den Neubau der Schule beschlossen. Insgesamt wird die neue Schule über rund 8.700 Quadratmeter Raumprogrammfläche für 3.200 Schülerinnen und Schüler sowie 125 Lehrerinnen und Lehrer verfügen. Unterrichtet wird in den Schulformen Fachoberschule, Fachgymnasium und Berufsfachschule – unter anderem in den Berufsfeldern Gastronomie, Hauswirtschaft, Ernährung und Agrarwirtschaft. Der neue Gebäudekomplex wird Fachtheorieräume und Fachräume für Werken, Kunst, Sozialpädagogik, Textil, Krankenpflege, Informatik und Naturwissenschaften beherbergen. Gleich sieben Schulküchen sowie eine Schulbäckerei- und konditorei wird das neue Domizil an der Maastrichter Straße sein Eigen nennen, überdies Verwaltungstrakte, Veranstaltungsbereiche, eine eigene Kinderkrippe und sogar ein Gewächshaus.

In technischer und funktionaler Hinsicht stellt das Großprojekt überdurchschnittliche Anforderungen an die Planungen. Da sich das Schulprojekt auch finanziell am oberen Ende der Hochbautätigkeit einer Gemeinde der Größe Oldenburgs bewegt, entschied sich die Stadt für ein Totalunternehmer-Verfahren, das in besondere Weise zum reibungslosen Bau etwa der neuen Weser-Ems Hallen geführt hatte. Jegliche Kostensteigerungen im Rahmen eines klassischen Planungsverfahrens von der Kostenschätzung bis zur Kostenfeststellung sollen so weitestgehend ausgeschlossen werden. Die renommierte Hochbau-Unternehmensgruppe Goldbeck GmbH aus Bielefeld hatte nach einem europaweiten Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb den Zuschlag als Totalunternehmer erhalten. „Goldbeck wird dieses Projekt zum vereinbarten Termin an die Stadt Oldenburg übergeben und dabei den vereinbarten Kostenrahmen einhalten“, so Klaus Hänsel von der Goldbeck GmbH.

Die Goldbeck GmbH ist ein seit über 40 Jahren bestehender Hochbauspezialist mit umfangreichen Erfahrungen im kommunalen Schulbau. Unter anderem realisierte Goldbeck in jüngster Zeit die größte Schule der Stadt Duisburg – das Berufskolleg Neudorf –, die Inselschule Fehmarn und die Internationale Schule am Rhein in Neuss.

 

Bildunterschrift:
Legten den Grundstein für den Neubau der BBS 3 (von links): Bauleiter Peter Rasche, Goldbeck GmbH, Hannelore Guthold, Schulleiterin der BBS 3, Oberbürgermeister Gerd Schwandner, Stadtbaurätin Gabriele Nießen, Erste Stadträtin Silke Meyn, Thorsten Lange, Goldbeck GmbH, Stadträtin Dagmar Sachse. Versenkt wurde eine Zeitkapsel mit einer Tageszeitung, einem Zollstock, Münzen sowie eine Widmung der BBS 3 mit einer Namensliste der Lehrerinnen und Lehrer.

Foto: Stadt Oldenburg