26.06.2017

Klassensprecher diskutieren über Integration

Oldenburg. Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Jahrgänge 5 bis 11 der Integrierten Gesamtschule Kreyenbrück haben am Montag, 12. Juni, in der Kulturetage über gelungene Integration diskutiert und erörtert, was es dafür braucht.

Eingeladen waren die rund 60 Schülerinnen und Schüler von der Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg zusammen mit der Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“.  In Gruppen diskutierten die Schülerinnen und Schüler, wo Integration und vielfältiges Miteinander ihrer Wahrnehmung nach gut klappt und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Dabei scheuten sich die Jugendlichen auch nicht, Probleme offen anzusprechen. Danach erarbeiteten sie ihre Ideale eines guten Zusammenlebens und mit welchen Maßnahmen diese erreicht werden können. Abschließend wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen festgehalten und für alle präsentiert.

Die Veranstaltung fand statt im Rahmen der aktuellen Fortschreibung des städtischen Integrationskonzeptes. Unterstützt durch das EU-Projekt „Arrival Cities“ und das Projekt „Ankommen in Deutschland“ der Bertelsmann-Stiftung, hatte die Stabsstelle Integration seit Januar Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, in gemeinsamen Workshops Ideen und Vorschläge für das neue Integrationskonzept zu entwickeln. „Unsere Schülerinnen und Schüler sind sehr engagiert und leben Vielfalt jeden Tag“, sagt Heike Schaadt, didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück. „Aber ein gutes Zusammenleben fällt nicht vom Himmel.“

Nils Padberg, Mitarbeiter der Stabsstelle Integration, ergänzt: „Gerade die jungen Leute sind Expertinnen und Experten für Integration, darum wollen wir auf ihre Erfahrungen nicht verzichten.“
Die IGS ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“, gemeinsam mit dem Yezidischen Forum, IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V., der Gemeinwesenarbeit Kreyenbrück, dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft und der Stabsstelle Integration.