27.01.2020

Klinikum Oldenburg auf Modernisierungskurs

Oldenburg. Das Klinikum Oldenburg soll in den kommenden Jahren grundlegend modernisiert werden. Geplant sind Investitionen in Höhe von etwa 249 Millionen Euro, davon kommen wahrscheinlich 167 Millionen aus Landesmitteln. Eine entsprechende Beschlussvorlage hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann jetzt in den Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen (AFB) eingebracht.

Das Klinikum Oldenburg (KOL) kann demnach den Erweiterungsbau Ost und das Perinatalzentrum konkret planen. Damit kann das Klinikum seine Rolle als Haus der Maximalversorgung und Universitätsklinikum in der Weser-Ems-Region weiter stärken. „Die Investitionszuschüsse des Landes sind von herausragender Bedeutung für die Modernisierung und Weiterentwicklung des Klinikums Oldenburg. Wir erwarten einen entsprechenden Kabinettsbeschluss im April. Mit dem Bauprojekt am Klinikum Oldenburg werden wir die Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt, aber auch des Umlandes, auf lange Zeit sichern und das Klinikum zukunftsfähig machen“, sagt Krogmann.

Knapp 150.000 Patientinnen und Patienten werden im Jahr im Klinikum stationär und ambulant behandelt. Das Haus verfügt über 832 Betten.

Das Klinikum Oldenburg hat in den vergangenen Jahren gründlich vorgearbeitet und eine baulich-funktionale Gesamtentwicklungsplanung erarbeitet. Dieser Leitfaden ergab diverse Bauprojekte. Damit reagiert das Klinikum auf die Veränderung medizinischer Anforderungen an den Krankenhausbetrieb, auf bestehende bauliche Probleme und auf derzeit fehlende Behandlungsmöglichkeiten aufgrund nicht mehr zeitgemäßer baulich-struktureller Kapazitäten. Die Fördersumme soll insbesondere für zwei Neubauten – den Erweiterungsbau Ost und das Perinatalzentrum – verwendet werden.

Wenn die politischen Gremien der Stadt und das Landeskabinett zustimmen, können bereits in diesem Jahr erste Arbeiten am Klinikum erfolgen.