27.11.2014

Kommunaler Aktionsplan Inklusion: Kurz vor der politischen Beratung

Oldenburg. Am Donnerstag, 27. November, kam die Runde der Sprecherinnen und Sprecher zur Erstellung des Kommunalen Aktionsplans Inklusion zum achten Mal zusammen. Als Abgesandte der zehn Arbeitsgruppen, die den Aktionsplan in den letzten Monaten erstellt haben, erörterten sie die letzten Schritte, bis im Januar 2015 die politische Beratung beginnt. Die Vorschläge der Zivilgesellschaft werden in den verschiedenen politischen Fachausschüssen vorgestellt, bevor sie vom Rat der Verwaltung zur Prüfung der Umsetzbarkeit übergeben werden.

Seit gut eineinhalb Jahren hatten zehn Gruppen zu unterschiedlichen kommunalen Handlungsfeldern Werte erarbeitet und Maßnahmen zusammen getragen. Für die intensive Arbeit sprach Susanne Jungkunz von der Fachstelle Inklusion allen großen Dank aus: „Die Sprecher-Runde hat den Weg entscheidend mitgestaltet, die Gruppen intensiv begleitet und an Texten und Maßnahmen gefeilt.“ Aber auch den Beratern der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Wilfried Steinert und Pia Plankermann, gilt es zu danken: „Sie haben mit großem Engagement unsere Oldenburger Bemühungen begleitet. Ohne diesen Einsatz wären wir nicht so weit gekommen.“

Am Vortag hatte, erstmals unter Leitung des neuen Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann, die Steuerungsgruppe Inklusion die entscheidenden Weichen für die Beratung und Umsetzung des Kommunalen Aktionsplans Inklusion gestellt. Krogmann: „Die Steuerungsgruppe hat maßgeblich dazu beigetragen, den Gesamtprozesses zu begleiten und zu beraten. Hier war das gute Miteinander der unterschiedlichen Mitglieder aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung in meiner ersten Sitzung heute spürbar.“

In ihrer 5. Sitzung wurde neben der Verabschiedung der Präambel des Aktionsplans die Frage diskutiert, ob das Thema Inklusion ein regelmäßiger Tagesordnungspunkt in kommunalen Gremien, Beiräten, Verbänden und Vereinen ist. Auch befürwortete die Steuerungsgruppe die Initiierung eines „Netzwerkes Inklusionkonkret!“, das nach der Verabschiedung der Vorschläge zum Kommunalen Aktionsplan Inklusion die Bewertung, Umsetzung und Weiterentwicklung der Maßnahmen begleiten soll. „Das Netzwerk soll für alle Oldenburgerinnen und Oldenburger offen sein, damit auch weiterhin Menschen aktiv am Kommunalen Aktionsplan Inklusion mitwirken können“, so Thorsten Haupt, einer der Vertreter der zivilgesellschaftlichen Gruppe.

Die Steuerungsgruppe Inklusion besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Wohlfahrt, Politik und Verwaltung.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/inklusion.

Vordere Reihe von links: Dagmar Sachse, Jürgen Krogmann, Inka Thole, Maike Dittmar, Thorsten Haupt Hintere Reihe von links: Andrea Hufeland, Klaus Raschke, Wilfried W. Steinert, Peter von der Dovenmühle, Pia Plankermann, Susanne Jungkunz, Bärbel Nienab
Foto: Stadt Oldenburg