17.10.2014

Kreisverkehr An den Voßbergen/Ewigkeit planmäßig fertiggestellt

Oldenburg. Nach elf Wochen Bauzeit wird der neue Minikreisverkehrsplatz im Kreuzungsbereich der Straßen An den Voßbergen und Ewigkeit am Freitag, 17. Oktober, für den Kfz-Verkehr freigegeben. Die Bauarbeiten blieben im Zeitplan. Die Oberflächenbefestigung des Kreuzungsbereiches ist komplett umgestaltet und entspricht somit den neuen verkehrlichen Anforderungen. Zudem hat der Oldenburgisch-Ostfriesische-Wasserverband im Kreuzungsbereich umfangreiche Erneuerungen und Erweiterungen am Entwässerungskanalnetz durchgeführt. Erstmalig entstand damit in Oldenburg ein sogenannter Minikreisverkehrsplatz, der einen Mittelkreis aus Beton mit einem Durchmesser von 5 Metern aufweist und von einer bituminösen Fahrspur in 5,30 Meter Breite umgeben ist. Derartige Minikreisverkehrsplätze haben sich bereits anderenorts bewährt und sollen der Verkehrsberuhigung und damit der Steigerung der Sicherheit für Fußgänger dienen.

In allen vier Quadranten der Kreuzung werden Zebrastreifen den Fußgängern ein bequemes und sicheres Kreuzen der Fahrbahn ermöglichen. Zusätzlich bieten Leitstreifen, die in den Pflasterbelag der Gehwege eingelassen sind, den Sehbehinderten eine bessere Orientierung. Außerdem erleichtern zukünftig spezielle Absenkungsbereiche der Hochbordanlage den Rollatorennutzerinnen und -nutzern das Überqueren der Fahrbahnbereiche. Die Vorfahrtsregelung für den Kfz-Verkehr wird sich mit der Verkehrsfreigabe im Kreuzungsbereich grundsätzlich ändern, da nun die Verkehrsregeln für Kreisverkehrsplätze gilt: Eine Bevorrechtigung der Straße An den Voßbergen besteht im Kreuzungsbereich somit nicht mehr. Im Zuge der Umbauarbeiten wurde die vorhandene Fußgängerdruckampel abgebaut und soll im Einmündungsbereich An den Voßbergen/Rahel-Straus-Straße wieder aufgebaut werden.

Die Forderung zur Verbesserung der verkehrlichen Situation in der Straße An den Voßbergen war ein Vorhaben des Sanierungsgebietes Kreyenbrück-Nord. Der Kreuzungspunkt An den Voßbergen/Ewigkeit wurde gemäß der Empfehlung der für dieses Gebiet erstellten Verkehrsuntersuchung des Ingenieur-Büros SHP aus Hannover zu einem Minikreisverkehrsplatz umgestaltet. Durch diesen Umbau sollen die Verkehrssicherheit und der Verkehrsfluss in diesem Kreuzungspunkt deutlich verbessert sowie die Fahrgeschwindigkeiten gedämpft werden.

Die Stadt Oldenburg hat für die Herstellung des Minikreisverkehrsplatzes insgesamt 225.000 Euro verausgabt, die zum überwiegenden Teil über die Städtebauförderung vom Bund und dem Land Niedersachsen getragen werden. Die Investitionssumme des Oldenburgisch-Ostfriesischen-Wasserverbandes beläuft sich auf rund 110.000 Euro.