30.01.2017

Kreisverkehrsplatz Edewechter Landstraße wird ausgebaut

Oldenburg. Als bauvorbereitende Arbeiten für den Ausbau des Kreisverkehrsplatzes an der Edewechter Landstraße im Einmündungsbereich der Straßen An der Fuchsbäke und Nordseestraße werden Baumfällarbeiten erforderlich, die ab Montag, 30. Januar, ausgeführt werden. Insgesamt werden sechs Straßenbäume gefällt, die zum Teil im Fahrbahnbereich des zukünftigen Kreisverkehrsplatzes stehen, beziehungsweise die aufgrund ihres ungünstigen Standortes direkt neben der Fahrbahn bereits erheblichen Schaden genommen haben und nicht erhalten werden können. Im Zuge der Baumaßnahme soll eine Kompensationsmaßnahme zum Ausgleich erfolgen. Nach Vorgabe der Unteren Naturschutzbehörde müssen für alle Abschnitte der Straßenbaumaßnahme insgesamt 175 standortnahe Laubbäume zum Ausgleich für den Eingriff gepflanzt werden.

Die Straßen- und Kanalbauarbeiten zur Herstellung des Kreisverkehrsplatzes werden voraussichtlich Anfang März beginnen und sollen im Juli dieses Jahres fertiggestellt sein. Der Kfz- Verkehr bleibt während der Bauarbeiten weitestgehend einspurig aufrechterhalten und wird mittels verkehrsabhängig geschalteter Baustellenampel wechselseitig durch den Baubereich geleitet. Lediglich im Zeitraum vom 18. April bis zum 24. Mai muss eine Vollsperrung des Kfz- Verkehrs zwischen der Nordseestraße und dem Kavallerieweg erfolgen, da in dieser Zeit die neue Fahrbahn des Kreisverkehrsplatzes eingebaut wird. Außerdem wird die Niedersächsische Landes-behörde für Straßenbau und Verkehr zeitgleich die Fahrbahn und den abgesetzten Geh- und Radweg der Edewechter Landstraße zwischen Nordseestraße und Kavallerieweg sanieren.  

Das Gewerbegebiet An der Fuchsbäke und sämtliche Betriebe und Anlieger der Edewechter Landstraße bleiben während der baustellenbedingten Kfz-Vollsperrung aus Richtung der Oldenburger Innenstadt erreichbar. Für Fußgänger und Radfahrer ist die Baustelle ebenfalls jederzeit passierbar.

Die Stadt Oldenburg hat für die Herstellung des Kreisverkehrsplatzes insgesamt 535.000 Euro veranschlagt, die zum Teil vom Land Niedersachsen durch Fördermittel getragen werden.