27.07.2015

Neue Integrationsbeauftragte beginnt am 1. Oktober

Oldenburg. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Oldenburg hat die gebürtige Argentinierin Dr. Natalia Petrillo zur neuen Integrationsbeauftragten gewählt. Mit Integrationsarbeit beschäftigt sich die 35-Jährige bereits seit ihrer Studienzeit in Buenos Aires, wo sie aufgewachsen ist und aktiv in verschiedenen migrationspolitischen Gremien und Institutionen tätig war. Petrillo beginnt zum 1. Oktober und möchte die bereits gut etablierte Willkommenskultur in Oldenburg in den nächsten Jahren weiterentwickeln und sich für die Belange aller Oldenburgerinnen und Oldenburger mit Migrationshintergrund einsetzen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann freut sich über das Votum:  „Mit dieser Entscheidung ist die Stabsstelle Integration wieder komplett. Nun können die vor uns liegenden Aufgaben wieder mit ganzer Kraft angegangen werden.“

Nach ihrem Studium kam Petrillo 2005  mit einem DAAD-Stipendium nach Wuppertal und promovierte 2009 an der Bergischen Universität im Fach Philosophie. Anschließend war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld, wo sie schließlich ins Rektorat wechselte. Dort war Petrillo als Assistentin des Rektors sowie  als Referentin der Prorektorin für Internationales und Kommunikation beschäftigt und widmete sich den Bereichen Internationales und Diversity.

Parallel zu ihren beruflichen Tätigkeiten hat sie weitere praktische Erfahrungen im Bereich der Integrationspolitik gesammelt: Von 2010 bis 2014 war sie Integrationsrätin des Integrationsrates der Stadt Bielefeld. Während ihrer Amtszeit war sie auch stellvertretende Vorsitzende des Landesintegrationsrates Nordrhein-Westfalen und hat verschiedene Projekte auf Landesebene durchgeführt. Hauptschwerpunkte ihrer Migrationsarbeit waren die Verbesserung der Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten für Migrantinnen und Migranten sowie die Förderung der natürlichen Mehrsprachigkeit in Schulen.