19.03.2014

Neuer Blick auf niederländische Partnerstadt

Oldenburg. Zwei Monate lang wird sich die Partnerstadt Groningen in Oldenburg präsentieren. Ganz nah an den Bürgern – in der „Botschaft Groningen“, die in einem Laden in der Heiligengeiststraße 30 eingerichtet wird. Vom 11. April bis zum 20. Juni ist die Botschaft geöffnet, jeweils mittwochs bis freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr, außerdem ab und zu auch an Abenden. Visa gibt es hier zwar nicht, aber es wird ein interessantes Programm angeboten, durch das die Oldenburger die Stadt Groningen mit ihrem alltäglichen Leben und den Besonderheiten, den Attraktionen und Sehenswürdigkeiten kennenlernen können.

Künstler aus Groningen werden hier sein, Menschen aus Politik und Wirtschaft, Studierende, Schulklassen und viele weitere. Und so kommt man ins Gespräch und bei Lakritz, Mosterd Soep (traditionelle Senfsuppe, Spezialität in den Niederlanden) und Hagelslag (Schokokügelchen) kann der nächste Besuch in Groningen geplant werden. „Ein interessantes und innovatives Konzept des Stadtmarketings und auch eine erfrischende Möglichkeit zur Begegnung mit den nur 133 Kilometer entfernt lebenden Nachbarn“, so Ina Lehnert-Jenisch von der Oldenburger Wirtschaftsförderung.

Einen Vorgänger hat die Botschaft Groningen: Im Sommer letzten Jahres präsentierte sich Oldenburg mit „De Duitse Ambassade“ erfolgreich in der Groninger Innenstadt. Grund genug für den zweiten Aufschlag. In zehn Themenwochen wird das Programm dargeboten: Die Woche „Blumen“ lädt zum Groninger Blumenmarkt ein. Anlässlich des ersten niederländischen „Koningsdag“ am 26. April geht es um die Liebe der Niederländer zu ihrem Königshaus. Kulinarische Spezialitäten machen die Niederlande schmackhaft. In der „Bildungs“-Woche kommen Schulen und Universitäten nach Oldenburg.

Im Weiteren erleben die Besucherinnen und Besucher Kunst und Kultur, Museen und Musik aus Groningen. Beim Thema Mobilität darf natürlich das Fahrrad nicht fehlen, außerdem präsentieren sich die Veranstalter des bekannten jährlichen Motorrad-Rennens der niederländischen Stadt Assen. Außergewöhnlich für Oldenburger sind die Groninger Grachten und Hausboote; ebenso herausragende Bauten wie das Forum oder das Infoversum, vorgestellt in der Botschaft. Die Woche der Nachhaltigkeit stellt gute Beispiele vor. Einer der Stadtgärten in der Heiligengeiststraße wird zudem in diesem Sommer von einer Groninger Berufsschulklasse gestaltet. Weitere Informationen werden ab Anfang April im Internet auf www.botschaft-groningen.de eingestellt.

Das Projekt Botschaft Groningen wird geleitet von der Stadt Oldenburg und der Stadt Groningen und gefördert durch den Groningen City Club. Es wird im Rahmen des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert und durch das Programm-Management bei der Ems Dollart Region begleitet. City Management Oldenburg (CMO), Oldenburg Tourismus und Marketing (OTM) sowie Marketing Groningen unterstützen das Projekt. Beauftragt mit der Organisation der Botschaft sind der Grafik-Designer Norbert Egdorf aus Oldenburg und der Event-Manager Alex Leuning aus Groningen. Ansprechpartnerin bei der Oldenburger Wirtschaftsförderung ist Ina Lehnert-Jenisch, erreichbar per E-Mail an ina.lehnert-jenisch(at)stadt-oldenburg.de oder telefonisch unter 0441 235-2105.