29.06.2016

Neues Förderprogramm für nachbarschaftliche Klimaschutzprojekte

Oldenburg. Mit einem neuen Förderaufruf des Bundesumweltministeriums werden erstmals auch zivilgesellschaftliche Gruppen  wie Vereine und Verbände aufgefordert, Ideen und Vorhaben für Eigeninitiativen zum Klimaschutz, einzureichen.  Bis zum 31. Oktober 2016 kann eine Förderung für Klimaschutzprojekte auf „Nachbarschaftsebene“ beantragt werden. Förderfähig sind beispielsweise:

•    Maßnahmen auf Nachbarschaftsebene zur Bildung, Information und Aufklärung im Klimaschutz,
•    Maßnahmen zur Aktivierung von Bürgerinnen und Bürgern für klimaschonendes Alltagsverhalten auf Nachbarschaftsebene,
•    die Einrichtung und den Betrieb von Begegnungsstätten/-flächen sowie deren Weiterentwicklung mit klimaschutzbezogenen Angeboten auf Nachbarschaftsebene,
•    innovative Ideen mit oben genanntem Ziel.

Die Projekte sollen ganz konkret zur Vermeidung von Treibhausgasemissionen beitragen, beispielsweise durch eine Senkung des Energie- und Ressourcenverbrauchs. Im Zentrum stehen dabei gemeinschaftliche, nicht profitorientierte Aktivitäten, die verschiedene Lebensbereiche (zum Beispiel Wohnen, Strom- und Heizenergieverbrauch, Ernährung, Flächenverbrauch, Konsumgüterverbrauch) einbeziehen.

Nähere Informationen gibt es im Fachdienst Umweltmanagement der Stadt Oldenburg (Tel. 235-2110, Herr Dannemann) und www.klimaschutz.de/de/nachbarschaften.