28.02.2020

Nutzung für Offizierskasino auf dem Fliegerhorst gesucht

Oldenburg. Von Montag, 2. März, bis Donnerstag, 30. April, 15 Uhr, läuft der Ideenwettbewerb der Stadtverwaltung für das ehemalige Offizierskasino auf dem Fliegerhorst. Gesucht werden realisierbare Konzepte zur Nutzung des Gebäudes aus den 1930er Jahren und des dazugehörigen Grundstückes mit einer Größe von rund 9.100 Quadratmetern. Es handelt sich um eine Gemeinbedarfsfläche, die explizit für kirchliche, soziale, gesundheitliche oder kulturelle Zwecke vorgesehen ist. Gelegen ist das Grundstück in dem Bauabschnitt am Mittelweg. Die östliche Gebäudeseite des Kasinos grenzt an den Kleinen Bürgerbusch. In unmittelbarer Nachbarschaft entstehen rund 84 Wohneinheiten und eine Kindertagesstätte.

Das ehemalige Offizierskasino zählt, wie auch der Tower, zu den besonders prägenden Gebäuden auf dem Fliegerhorst. Es gibt dort einen großen Ballsaal, Wirtschafts- und Verwaltungsräume, eine Bar, ein Kaminzimmer und eine Kegelbahn. Seit 2006 steht das Gebäude jedoch leer. Um die heutigen energetischen und baulichen Standards zu erreichen, ist eine grundlegende Sanierung notwendig. Die anfallenden Kosten für die direkt am sowie unter dem Gebäude erforderliche und äußerst aufwendige Kampfmittelsuche trägt die Stadt.

Erbaut wurde das Kasino in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts unter den Nationalsozialisten im Zuge der militärischen Aufrüstung. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzten zunächst die Briten und anschließend die Bundeswehr die Räumlichkeiten. Oldenburgerinnen und Oldenburger kennen das ehemalige Offizierskasino als Veranstaltungsort für Bälle oder den Salvatorabend.

Weitere Informationen und das Exposé gibt es ab Montag, 2. März, im Internet unter:
www.oldenburg.de/immobilienangebote

Für das ehemalige Offizierskasino auf dem Fliegerhorst wird ein Konzept zur Nutzung gesucht.
Für das ehemalige Offizierskasino auf dem Fliegerhorst wird ein Konzept zur Nutzung gesucht. Foto: Stadt Oldenburg