27.01.2021

Oberbürgermeister Krogmann erinnert an Holocaust-Gedenktag

Oldenburg. Für Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat der heutige Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust eine hohe Bedeutung. Er legte deshalb am Oldenburger Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus Blumen nieder. Der Holocaust-Gedenktag erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945.

„An diesem Tag erinnern wir uns an die vielen politisch verfolgten Menschen in der Zeit der NS-Diktatur, dies darf nie wieder passieren. Gleichzeitig zeigt er uns, wie bedeutsam die Errungenschaften der Demokratie in Deutschland sind“, sagte Krogmann. Er legte am Oldenburger Mahnmal Blumen nieder.
 
Die achteckigen Basalt-Stelen, die seit 1990 auf dem Fundament der abgebrannten Oldenburger Synagoge liegen, stammen vom Bildhauer Udo Reimann. An dieser Stelle machen traditionell auch die Teilnehmer des Erinnerungsganges Station, der an die Oldenburger Juden erinnert, die 1938 nach der Reichspogromnacht gefangen genommen und inhaftiert wurden. „Der heutige Tag sollte uns zeigen, wie wertvoll es ist, in einer vielfältigen und toleranten Gesellschaft zu leben“, so Krogmann.
 
Wegen der strengen Hygiene- und Abstandsregeln, die derzeit wegen der Corona-Pandemie gelten, erfolgte die Würdigung des Gedenktages ohne geladene Gäste.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute der Opfer der NS-Diktatur gedacht. Foto: Sascha Stüber
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute der Opfer der NS-Diktatur gedacht. Foto: Sascha Stüber