10.11.2020

Oberbürgermeister Krogmann kann häusliche Quarantäne verlassen

Oldenburg. Nach überstandener Covid-19-Infektion und Ablauf der vierzehntägigen häuslichen Quarantäne darf Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am heutigen Dienstag die häusliche Isolation verlassen.

Der Oberbürgermeister berichtet über einen milden Verlauf, ähnlich einem grippalen Infekt. Dieser sei allerdings hartnäckiger und länger als bei früheren Erkältungskrankheiten gewesen. Seit einigen Tagen gehe es ihm aber wieder gut.

Wie bei 75 Prozent aller Infizierten ist auch bei Krogmann unklar, wo er sich angesteckt haben könnte. Umso mehr freut es den Oberbürgermeister, dass er offenbar trotz stundenlangen intensiven Sitzungsbetriebs am Montag, 26. Oktober, vor der Diagnose weder Mitglieder des Rates noch Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtverwaltung angesteckt hat. „Unser Hygiene-Konzept für Sitzungen hat sich hier bewährt. Und das ist beruhigend zu wissen. Wir können uns nicht immer selbst schützen vor Ansteckung, wir können aber eine Menge tun, um andere nicht anzustecken. Diese Erkenntnis habe ich durch meinen Fall gewonnen“, so Krogmann.

Dennoch hat er sich entschieden, noch ein paar Tage im Homeoffice zu arbeiten. Anfang kommender Woche will Krogmann dann die Amtsgeschäfte wieder vom Rathaus aus führen: „Ich bedanke mich bei Stadträtin Dagmar Sachse und dem ganzen Team der Stadtverwaltung, die in meiner Abwesenheit das Corona-Krisenmanagement der Stadt konsequent weitergeführt haben. Wir waren und sind zu jeder Zeit voll handlungsfähig.“