25.09.2015

Oldenburg erreicht erneut Spitzenplatz im Papieratlas-Städtewettbewerb

Oldenburg. Oldenburg gehört erneut zu den „Recyclingpapierfreundlichsten Städten Deutschlands“ und hat sich im bundesweiten Papieratlas-Städtewettbewerb fest in den Top-Ten der Städte etabliert. Den Titel „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“ erhielt in diesem Jahr Gütersloh. Oldenburg liegt auf Platz 10. Weitere Auszeichnungen gingen an Norderstedt als „Aufsteiger des Jahres“ sowie an die Stadt Freiburg in der Kategorie „Mehrfachsieger“, da diese zum fünften Mal in Folge höchste Recyclingpapierquoten erreichte und dafür eine Sonderehrung erhielt.

Die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) führte den Städtewettbewerb bereits im achten Jahr in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Deutschen Städtetag, dem Umweltbundesamt sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durch. Schirmherrin ist Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks. Der Papieratlas 2015 beinhaltet die Angaben von erstmals 93 Städten zum Papierverbrauch und die Einsatzquoten von Recyclingpapier. Insgesamt legten 75 Prozent aller angefragten Städte ihre Daten zur Papierbeschaffung offen. Allein 84 Prozent aller deutschen Großstädte haben sich am diesjährigen Wettbewerb beteiligt.

Mit durchschnittlich 84,3 Prozent haben Deutschlands Kommunen einen neuen Rekord bei der Verwendung von Recyclingpapier aufgestellt. Damit konnte das Niveau des Vorjahres um über zwei Prozent weiter ausgebaut werden. „Die Städte unterstreichen eindrucksvoll ihre Vorreiterstellung im Vergleich zu anderen Sektoren in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung und weisen den Weg für ein klimaschonendes und ressourceneffizientes Handeln. Mit Recyclingpapier lassen sich sehr effektiv wertvolle Ressourcen wie Energie und Wasser einsparen“, so Ulrich Feuersinger, Sprecher der IPR.

Oldenburg setzt ausschließlich Blauer-Engel-Papiere in Verwaltung und Hausdruckereien ein. In 2014 hat die Stadt durch die Verwendung von Recyclingpapier insgesamt eine Einsparung von über 2,1 Mio. Liter Wasser, mehr als 443.000 Kilowattstunden an Energie sowie über 11.800 Kilogramm CO2 bewirkt.

Papier mit dem Blauen Engel spart in der Produktion gegenüber Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie, bis zu 70 Prozent Wasser und verursacht weniger klimaschädliches CO2. Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ garantiert zudem, dass die Qualität dieser Papiere allen Anforderungen modernster Geräte zum Drucken und Kopieren gerecht wird und höchste Anforderungen an die Archivierbarkeit erfüllt.

Weitere Informationen, Bildmaterial und die Ergebnisse der Erhebung gibt es im Internet unter www.papieratlas.de.