28.10.2015

Oldenburg nimmt im Auftrag des Landes weitere Flüchtlinge auf

Oldenburg. Die Stadt Oldenburg richtet kurzfristig eine Notunterkunft für vorübergehend bis zu 100 Flüchtlinge ein. Dazu wird die Tennishalle des Post SV in der Alexanderstraße hergerichtet. Die Flüchtlinge werden voraussichtlich am Samstag, 31. Oktober, nach Oldenburg kommen.

Das Land hatte die Stadt am vergangenen Wochenende darum gebeten, im Zuge der Amtshilfe kurzfristig die Aufnahme von bis zu 100 Flüchtlingen vorzubereiten. „Wie viele Menschen tatsächlich untergebracht und versorgt werden müssen, können wir momentan noch nicht einschätzen. Das Land hat uns gebeten, uns auf etwa 100 Flüchtlinge einzustellen“, sagt Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

Momentan gibt es in Oldenburg für eine solche Notunterbringung nur ein passendes Gebäude, in dem die Anforderungen in der Kürze der Zeit erfüllt werden können: Dies ist die leerstehende Tennishalle des Post SV in der Alexanderstraße, die in wenigen Tagen als Notunterkunft hergerichtet wird. Die Stadt geht davon aus, dass in dieser Halle vorübergehend etwa 70 Menschen leben werden. Die Stadt hat mit dem Verein einen Mietvertrag bis zum 31. März 2016 geschlossen, die Anwohnerinnen und Anwohner sind bereits informiert.

Betreut werden die Flüchtlinge von den Johannitern, damit ist die Erstversorgung der Menschen gewährleistet. Spontane Spendenaktionen vor Ort sind deshalb nicht nötig.