05.09.2014

Personeller Wechsel im Frauenbüro

Oldenburg. Im Frauenbüro der Stadt Oldenburg steht eine personelle Veränderung an: Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Ehrhardt geht am 13. September in den passiven Teil der Altersteilzeit. Sie ist seit 1992 Ansprechpartnerin bei der Stadt, wenn es um das Thema Gleichberechtigung geht. Im Jahr 2000 wurde sie Gleichstellungsbeauftragte – damals noch „Frauenbeauftragte“ – und trat damit die Nachfolge von Annette Fischer an, deren Vertreterin sie bis dahin war. Nach dem Studium der Sozialarbeit in Bremen war sie zuvor ab 1979 als Berufsberaterin im Arbeitsamt Oldenburg tätig.

„Durch meinen beruflichen Werdegang zieht sich wie ein roter Faden ‚Allrounderin‘. Als Gleichstellungsbeauftragte durfte ich mich mit so vielen unterschiedlichen Bereichen beschäftigen. Und daraus dann eine Haltung und Ideen zu entwickeln, das ist meins. Ich denke, dieses umfassende Interesse bleibt. Die Herausforderungen muss ich mir jetzt selbst suchen“, so Kornelia Ehrhardt zu ihrem bevorstehenden Vorruhestand.

Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist es, den Verfassungsauftrag der Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern auf kommunaler Ebene umzusetzen. „Die Gleichstellungsbeauftragte ist Mahnerin, Kommentatorin und Impulsgeberin“, so Ehrhardt. Ihre Nachfolgerin Wiebke Oncken tritt zum 1. Oktober ihren Dienst an.

Foto: Stadt Oldenburg