07.08.2019

Poetry Slammer schmücken sich mit „Fremden Federn“

Oldenburg. Das Literaturbüro Oldenburg veranstaltet am Freitag, 16. August, den Themen-Poetry Slam „Fremde Federn“. Beginn ist um 19.30 Uhr im Musik- und Literaturhaus Wilhelm13. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Aufgrund der hohen Nachfrage empfiehlt es sich, Karten vorzubestellen. Diese können beim Literaturbüro per E-Mail an literaturbuero@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 0441 235-3014 reserviert werden.

„Fremde Federn“ vereint fünf Bühnen-Poeten zu einem Ensemble und nimmt spielerisch den Umgang mit dem Urheberrecht aufs Korn. Dabei schmücken sich Sebastian Hahn, Insa Kohler, Adriane Meinhardt, Tanja Schwarz und Gerrit Wilanek im doppelten Wortsinn mit fremden Federn: Im ersten Teil der Veranstaltung stellen sie sich zwar dem Publikum jeweils mit einem eigenen Text vor. Nach einer Pause präsentieren sie im zweiten Teil des Abends aber so überzeugend wie möglich den Text eines anderen Ensemblemitgliedes. Für diese Fremdperformance haben sie neue Texte zum Motto „Ausgestorbene Arten“ geschrieben.

Zur Kennzeichnung des Plagiats tragen sie beim Vortrag der Texte ihrer Kollegen einen Federkopfschmuck oder setzen sich Engelsflügel auf den Rücken. Das Publikum hilft zu guter Letzt bei der Aufklärung der wahren Urheberschaft, denn das Copyright wird selbstverständlich respektiert: Auf der Grundlage der Darbietungen der ersten Runde versucht sich eine aus Besuchern bestehende Jury an der richtigen Zuordnung von Text und Autor.

Jeder Juror erhält als Dank für seinen Einsatz eine Freikarte für den nächsten Veranstaltungstermin von „Fremde Federn“ im November. Die Veranstaltungsreihe wird von Mario Filsinger moderiert und von der Stiftung Niedersachsen gefördert.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.literaturbuero-oldenburg.de.

Im Wihlem13 lesen fünf Poetry Slammer gegenseitig ihre Texte vor und schmücken sich mit „Fremden Federn“. Foto: Literaturbüro Oldenburg.
Im Wihlem13 lesen fünf Poetry Slammer gegenseitig ihre Texte vor und schmücken sich mit „Fremden Federn“. Foto: Literaturbüro Oldenburg.