21.01.2019

Rund 7.300 Menschen müssen ab 18 Uhr evakuiert werden

Oldenburg. Bei Bodensondierungen auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes ist am Montagvormittag ein Blindgänger entdeckt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen hat die aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Fünf-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart eingehend untersucht. Der Fundort befindet sich auf dem früheren Militärareal zwischen dem Tanklager und dem Kino. Die Entschärfung der Bombe soll noch heute erfolgen.
Dafür ist es erforderlich, dass ab 18 Uhr in einem Radius von 1.000 Metern in Dietrichsfeld und Alexandersfeld evakuiert wird. Etwa 7.300 Menschen müssen den Bereich verlassen. Das betrifft unter anderem die Straßen Brookweg und deren Abzweigungen, Alexandersfeld sowie alle Straßen bis zur Stadtgrenze nach Metjendorf. Die Alexanderstraße wird voll gesperrt, die Busse der VWG werden umgeleitet. Betroffen sind auch die Grundschulen Alexandersfeld und Dietrichsfeld, die ebenso geräumt werden müssen wie die Kindergärten Sankt Christopherus (Brookweg), Eupener Straße und Schinkelstraße. Eine Sammelstelle für von der Evakuierung betroffene Menschen wird in der Mensa des Neuen Gymnasiums (Alexanderstraße 90) eingerichtet. Sie steht ab 18 Uhr zur Verfügung.
Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen können sich an das Servicecenter der Stadt (Tel. 235-4500) wenden und einen Fahrdienst anfordern.
Im Zuge der Bauland-Vorbereitungen war bereits Anfang Juni 2016 eine amerikanische Fliegerbombe auf dem ehemaligen Fliegerhorst gefunden  worden. Seinerzeit waren die Evakuierung des betroffenen Bereichs und die Entschärfung der Bombe reibungslos verlaufen.