05.11.2014

Sehr gute Resonanz bei den „Promotiedagen“

Oldenburg. Über die sehr gute Resonanz bei den diesjährigen „Promotiedagen“ im niederländischen Groningen freut sich die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg zusammen mit den Ausstellern des „Oldenburg Plein“. Mit insgesamt acht Unternehmen, drei Institutionen und der Stadt Oldenburg war der Wirtschaftsstandort Oldenburg am 4. und 5. November auf einem der größten Unternehmertreffen unseres Nachbarlandes vertreten. Höhepunkt des ersten Messetages war der Empfang der Stadt Oldenburg am Abend. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Tourismus und Verwaltung beider Länder konnte der neu gewählte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Abend begrüßen.

Bereits an seinem zweiten Tag im neuen Amt führte der Weg des neu gewählten Oberbürgermeisters in die Niederlande. „Ich bin hier in Groningen, weil es wichtig ist“, so seine Botschaft. Eine Aussage, die in der Partnerstadt sehr gut aufgenommen wurde. Krogmann: „Unsere Kooperationen sind breiter und tiefer als je zuvor.“ In Zukunft gäbe es noch mehr Kooperationspotenziale zwischen Oldenburg und Groningen. Beispielhaft nannte er den Ausbau der trilateralen Beziehungen in Richtung Osteuropa und die Herausforderungen des demografischen Wandels. Für Politik und Verwaltung sei die Partnerschaft eine Selbstverständlichkeit. Durch die Ausweitung des Niedersachsen-Tickets in Richtung Groningen erhoffe er sich den Ausbau der Partnerschaft auf breiterer Ebene.

Der zweite Ausstellungstag startete traditionell mit dem Unternehmerfrühstück, das ebenfalls sehr gut besucht war.

Anziehungspunkte während der gesamten Messe waren der Roboter ALIAS und die Internetplattform www.karriere-ganzoben.de. Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT reiste mit seinem Roboter ALIAS an, einem sprachgesteuerten Kommunikations- und Erinnerungsassistenten, der ältere Menschen in ihrem Alltag unterstützt. Die Oldenburger Projektgruppe für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie des Fraunhofer IDMT ist Partner im Exzellenzcluster „Hearing4all“ und betreibt angewandte Forschung und Entwicklung für die Branchen Telekommunikation, Multimedia, Gesundheit und Pflege, Gebäudetechnik, Verkehr, industrielle Produktion und Sicherheit.

Die Internetplattform www.karriere-ganzoben.de bot Interessierten auf ihrem Stand die Möglichkeit kurze Bewerbungsvideos aufzunehmen, die auf den Seiten der Plattform eingestellt und kooperierenden Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

„Das Fazit zur Teilnahme fällt sehr positiv aus. Es konnten viele neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke ausgebaut werden. Nicht nur grenzübergreifend, sondern auch auf dem Plein haben die teilnehmenden Unternehmen neue Projekte besprochen und ihre erneute Teilnahme im kommenden Jahr bekundet“, so Michael Remmers, Standkoordinator des „Oldenburg Plein“.  

Folgende Firmen waren auf den „Promotiedagen“ vertreten:

•    adjutem GmbH
Technology & Operations Consulting
•    AXIOS 3D® Services GmbH
•    China Büro
Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg
•    Denies – Deutsch-Niederländisches Servicecenter für Sprache und Kommunikation
•    embeteco GmbH & Co. KG
•    Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie – IDMT
Projektgruppe für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie
•    Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth
•    karriere-ganzoben.de
ein Projekt der IWP InnovativeWebProjekte UG (haftungsbeschränkt)
•    KomReGis Service Agentur
•    pk topologis GmbH
•    Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM)

Die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg organisierte zum achten Mal den Oldenburg Plein auf den „Promotiedagen“. Mit rund 650 Firmen aus allen Branchen auf rund 1.200 Quadratmetern Standflächen und mehr als 30.000 Besucherinnen und Besuchern an zwei Messetagen gehören die „Promotiedagen voor het bedrijfsleven Noord Nederland“ zu den größten Unternehmertreffen unseres Nachbarlandes. Bereits seit 27 Jahren findet die Messe in Groningen statt und hat sich in dieser Zeit zu einem hochinteressanten Netzwerktreffen und Türöffner für den Markt in die Niederlande entwickelt.

v.l. Dr. Jens E. Appell (Fraunhofer IDMT), Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, ALIAS, Maurice Hoogeveen (Stadt Assen), Diederick Koolmann (Stadt Groningen), Roland Hentschel (Stadt Oldenburg), Pieter Faber (Stadt Assen), Silke Meyn (Stadt Oldenburg), Giu
Foto: Stadt Oldenburg