27.05.2021

Seit 30 Jahren feste Anlaufstelle für alle Menschen in Kreyenbrück

Oldenburg. Seit nunmehr drei Jahrzehnten ist der Stadtteiltreff Kreyenbrück eine feste Anlaufstelle für Menschen aus dem Stadtsüden Oldenburgs. Die kontinuierliche, unterstützende Begleitung der Bewohnerinnen und Bewohner ist die zentrale Aufgabe der stadtteilbezogenen Sozialarbeit. Der 30. Geburtstag der Einrichtung am 1. Juni 2021 ist eigentlich ein Grund zum Feiern – leider ist das aufgrund der Corona-Pandemie in größerem Rahmen zurzeit nicht möglich. Die Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs hoffen jedoch, bald wieder Gäste und Gruppen empfangen und im September ein großes Stadtteilfest feiern zu können. Aufgeschoben ist also nicht aufgehoben.

Angefangen hatte die Gemeinwesenarbeit im Stadtteil am 1. Juni 1991 – erste Angebote für die Kreyenbrückerinnen und Kreyenbrücker gab es damals in einer kleinen Drei-Zimmerwohnung im Frankfurter Weg. Von dort ging es 1996 in größere Räume in die Straße An den Voßbergen. Im März 2020 zog der Stadtteiltreff in neue Räume am Klingenbergplatz, Alter Postweg 1. Von 1991 bis 2009 lag die Trägerschaft des Stadtteiltreffs in Händen der ev.-luth. Kirchengemeinde Osternburg. Seit 2010 gehört der Stadtteiltreff zum Amt für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg.

Die Inhalte der Stadtteilarbeit verändern sich laufend, je nach den Bedarfen und Wünschen der Stadtteilbewohnerinnen und Stadtteilbewohner. Die Lebendigkeit und Verschiedenartigkeit der Menschen prägen das Geschehen im Haus. Die fünf festen Mitarbeiterinnen des Stadtteiltreffs – Jutta Hinrichsen, Karin Bremermann, Anna Kheikhel, Gudrun Knies und Rose Wangui Schulz – organisieren die Angebote im Haus, kooperieren mit vielen Einrichtungen im Stadtteil und der Stadt. Sie sind im Stadtteil unterwegs, um Kontakte zu den in Kreyenbrück lebenden Menschen aufzubauen. Unterstützt werden sie dabei von vielen Übungsleiterinnen, Übungsleitern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

„Im Laufe der vergangenen 30 Jahre ist im Stadtteil und im Stadtteiltreff viel passiert, hat sich viel verändert, viele alte und junge Menschen aus zahlreichen Ländern sind im Stadtteiltreff ein- und ausgegangen“, blickt Leiterin Jutta Hinrichsen zurück. „Es gibt Menschen, die den Stadtteiltreff schon von Anfang an begleiten. Einige kommen regelmäßig mehrmals pro Woche, einige sporadisch zu unterschiedlichen Anlässen.“

Zu den großen Projekten des Stadtteiltreffs zählen unter anderem das Fest „Kreyenbrück treibt‘s bunt“, Stadtteilfeste der Kreyenbrücker Einrichtungen, das Programm „Kreyenbrück in Bewegung“, der Stadtteilführer Kreyenbrück, die Stadtteiltafel in der Münnichstraße, das Graffiti-Projekt An den Voßbergen, ein interkulturelles Gartenprojekt, das Theaterprojekt „Geschichten aus dem Koffer“, der Kalender Kreyenbrück sowie das Farbenfroh Kulturfestival Kreyenbrück, unter anderem mit Fototafeln am Klinikum und zwei Tipis im Stadtteil und Stadtgebiet. Zu den regelmäßigen Angeboten für Jung und Alt gehören Eltern-Kind-Gruppen, Gymnastikangebote, Radfahrschule, Sprachförderangebote, Kreativgruppen, Treffen im Café und beim Frühstück, Beratungen, Infoveranstaltungen, Ausflüge und vieles mehr.

Zu erreichen ist der Stadtteiltreff zurzeit nur nach Anmeldung unter Telefon 0441 235-3292 oder per E-Mail an gwa-kreyenbrueck@stadt-oldenburg.de

Das Team des Stadtteiltreffs Kreyenbrück: (von links) Wangui Schulz, Gudrun Knies, Anna Kheikhel, Karin Bremermann und Jutta Hinrichsen. Foto: Stadt Oldenburg
Das Team des Stadtteiltreffs Kreyenbrück: (von links) Wangui Schulz, Gudrun Knies, Anna Kheikhel, Karin Bremermann und Jutta Hinrichsen. Foto: Stadt Oldenburg