13.02.2017

Sound-Workshops zur „Unmöglichen Oper“

Oldenburg. Zur Vorbereitung des Projekts „Unmögliche Oper – Komposition für die Peterstraße und eine Menschenmenge“ der polnischen Künstlerin und Komponistin Zorka Wollny lädt das Edith-Russ-Haus an zwei Wochenenden zu Sound-Workshops ein. Sie richten sich an alle Interessierten ab zwölf Jahren, es werden keine musikalischen Kenntnisse vorausgesetzt. Wer sich für Musik, Choreographie, bildende Kunst oder soziale Themen interessiert, kann in den Workshops sein stimmliches Potenzial erkunden, sich ausprobieren und vielleicht sogar Teil einer großen Performance werden.

Die „Unmögliche Oper“ wird im Rahmen der Langen Nacht der Musik am Samstag, 17. Juni, uraufgeführt. Die Workshops finden an den Wochenenden, 18. und 19. Februar sowie 25 und 26. Februar, jeweils von 16 bis etwa 18.30 Uhr, im Seminarraum des Edith-Russ-Hauses statt und stehen unter dem Motto „How to transform your breath into a music piece?“. Sie bauen lose aufeinander auf, ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich. Ausprobiert werden können Übungen aus einfachen Klängen, Flüstern, Pfeifen, lautem Atmen und anderen stimmlichen Praktiken. Im weiteren Verlauf kommen Textfragmente in Form einzelner Silben, unterbrochener Worte, unvollständiger Slogans, sowie Elemente von Postulaten, Manifesten oder Gebeten zum Einsatz. Die Klänge und Geräusche sollen sich in der Gruppe zu einer kraftvollen, experimentellen Musikkomposition verbinden.

Die „Unmögliche Oper“ von Zorka Wollny, Stipendiatin der Stiftung Niedersachsen am Edith-Russ-Haus für Medienkunst, soll in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern Oldenburgs – mit Chören, Musikgruppen, Senioren  und Studierenden – entstehen. Geplant ist eine 40-minütige musikalische Komposition mit choreographischen Elementen, die eigens für die Peterstraße entwickelt wird. Weitere Informationen gibt es im Edith-Russ-Haus unter Telefon 0441 235-3208  sowie per E-Mail an info@edith-russ-haus.de.