26.09.2016

Stadt fördert Start-up-Unternehmen

Oldenburg. Unternehmensgründerinnen und Unternehmensgründer in Oldenburg können sich über Zuschüsse der Stadt freuen. Im Rahmen des Förderprogramms der Stadt für Start-ups (Existenzgründungszuschuss) werden in der gerade zu Ende gegangenen Entscheidungsrunde acht junge Oldenburger Unternehmen mit fast 9.000 Euro gefördert. Für das Jahr 2016 sind nun noch Rest-Mittel vorhanden.

Die Jungunternehmen, die bisher in den Genuss der Zuschüsse kommen, haben ihre Geschäftsfelder im Gesundheitsbereich, im Dienstleistungssektor oder im Einzelhandel. Neben Neugründungen werden auch wieder Unternehmensübernahmen gefördert, die damit bereits vorhandene Arbeitsplätze für die Zukunft sichern. Insgesamt 22 Arbeitsplätze werden so entweder neu geschaffen oder bleiben erhalten. Bemerkenswert ist, dass es sich bei den Jungunternehmen, die sich erfolgreich um eine städtische Förderung beworben haben, überwiegend um Gründungen von Frauen handelt.

„Mit unserem Förderprogramm setzen wir weiter einen Impuls für die Gründerstadt Oldenburg. Ich bin sehr erfreut über die gute Qualität der eingereichten Förderanträge. Wenn 8 geförderte Unternehmen 22 neue Arbeitsplätze schaffen und erhalten wollen, zeigt dies auch die direkte Beschäftigungswirkung unserer Unterstützung“, sagt Roland Hentschel von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg.

In dem genannten Fördermitteltopf für Unternehmensgründungen sind aktuell nur noch Rest-Mittel vorhanden und Anträge für eine Förderung können in diesem Jahr nur bis zum Samstag, 15. Oktober, gestellt werden. Gründungsvorhaben können mit einem Beratungskostenzuschuss von bis zu 500 Euro für einen Businessplan, der mit einem Steuer- oder Unternehmensberater erstellt wird, gefördert werden. Ein Investitionszuschuss in Höhe von maximal 1.750 Euro kann sogar innerhalb des ersten Jahres nach der Gründung beantragt werden. Förderanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die Anträge bei der Stadt eingehen, bevor Beraterverträge oder Kaufverträge abgeschlossen werden; eine Förderung „im Nachhinein“ ist nicht möglich. Anträge, welche die Stadt erreichen, nachdem die Mittel ausgeschöpft sind, werden in der ersten Antragsrunde in 2017 berücksichtigt.

Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen zu dem städtischen Existenzgründungsprogramm erhalten Interessierte bei Gisela Huneke, Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg, Telefon 0441 235-2872, oder per E-Mail an gisela.huneke@stadt-oldenburg.de.