27.06.2019

Stadt reagiert auf Sperrung der Cäcilienbrücke

 Oldenburg. Mit der anstehenden Sperrung der Cäcilienbrücke – voraussichtlich am 6. Juli – durch das WSA Bremen ergeben sich in Oldenburg völlig veränderte Anforderungen an die Verkehrslenkung. „Die Brücke ist eine der zentralen Verbindungen für den Innenstadtverkehr und wird täglich von bis zu 8.000 Pkw und 15.000 Radfahrern genutzt“, sagt Bernd Müller, Leiter des Verkehrsamtes der Stadt. Betroffen sind von der Sperrung Autofahrerinnen und Autofahrer, Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger.

Die Ampelschaltungen im Umfeld der Brücke werden in Bezug auf die sich verändernden Verkehrsströme überprüft und soweit möglich teilweise neu programmiert, um den Autoverkehr zu bewältigen. Dazu gehören etwa die Ampelanlagen am Westfalendamm, an der Cloppenburger Straße, der Stedinger Straße, der Amalienstraße und der Gartenstraße. Insgesamt werden 13 Ampelkreuzungen überprüft.

Als erste kurzfristige Reaktion wird die Ampelschaltung direkt an der Cäcilienbrücke verändert. Hier wird zukünftig der linksabbiegende Verkehr aus dem Westfalendamm zeitgleich mit dem rechtsabbiegenden Verkehr aus dem Damm geschaltet. Dadurch wird diese Umleitungsstrecke Niedersachsendamm – Westfalendamm – Damm leistungsfähiger gestaltet, so dass die anderen Umleitungsstrecken weniger belastet werden.

Weiterhin wird die Stadt kleinere Baumaßnahmen verschieben, die im Umfeld der Brücke für diesen Sommer geplant waren. „Damit wollen wir sicherstellen, dass vor allem der Autoverkehr nicht noch weitere Behinderungen erfährt“, sagt Müller.

Völlig neu überdacht wird die Großbaumaßnahme Bremer Heerstraße, diese wird vom Zeitplan völlig gestaltet. Mit dem Bau wird nunmehr erst im kommenden Jahr begonnen. Damit können zwei Ziele erreicht werden. Zum einen wäre eine derart große Baumaßnahme vor dem Hintergrund der Sperrung der Cäcilienbrücke ein weiterer erheblicher Eingriff in den Straßenverkehr. Zum anderen ist es durch die Verlegung ins kommende Jahr möglich, die Bauzeit zu verkürzen. Ursprünglich war die Stadt von drei Bauabschnitten ausgegangen, nunmehr kann der Ausbau mit nur zwei Bauabschnitten erreicht werden.