19.04.2016

Stadt und evangelische Kirchengemeinde suchen Gespräch

Oldenburg. Inzwischen hat  das angekündigte Gespräch zwischen Vertretern der evangelischen Kirchengemeinde Ohmstede und der Gemeinsamen Kirchenverwaltung sowie der Stadtverwaltung bezüglich der Finanzierung der Kindertagesstätten in Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde Ohmstede stattgefunden. Von Seiten der Stadt nahmen die zuständige Stadträtin Dagmar Sachse und Dr. Frank Lammerding, Leiter des Amtes für Jugend und Familie, teil.

In dem Gespräch bedauerte Sachse das Vorgehen des Trägers, welches zur Verunsicherung bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geführt hätte, und führte aus, weiterhin an der bestehenden Trägervielfalt festhalten zu wollen. Lammerding wies in dem Gespräch darauf hin, dass aus Sicht der Stadtverwaltung die vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossene Förderrichtlinie für den Betrieb der Einrichtungen auskömmlich sei. Die Förderrichtlinie sähe Pauschalfinanzierungen vor oder wenn ein Träger dies wolle, eine Abrechnung nach den tatsächlich entstandenen Betriebskosten des jeweiligen Trägers.

Die Kirchengemeinde Ohmstede sicherte daher zu, dass durch die Kirchenverwaltung für alle evangelischen Kindertagesstätten bis Ende Juni geprüft wird , ob sie zukünftig über Pauschalen oder die sogenannte Spitzabrechnung gefördert werden möchten. Die Stadt kündigte an, unabhängig davon schon jetzt die Abschlagszahlungen an alle evangelischen Kirchengemeinden anzupassen. Alle Beteiligten an dem Gespräch betonten zum Schluss, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätten in Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde weiterhin Sicherheit haben.