30.10.2015

Stadt und Wohlfahrtsverbände koordinieren Spenden für Flüchtlinge

Oldenburg. Sachspenden für Flüchtlinge können aktuell nicht mehr auf dem Fliegerhorst, sondern nur noch von den Wohlfahrtsverbänden angenommen werden. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen der Stadt Oldenburg und den Wohlfahrtsverbänden Diakonie, Deutsches Rotes Kreuz und Caritas sowie European Homecare, Betreiber der Kommunalen Gemeinschaftsunterkünfte, werden Sachspenden für die Flüchtlinge in Oldenburg von den Verbänden angenommen und an die Flüchtlingsunterkünfte weitergegeben. Am Standort Fliegerhorst können keine Spenden mehr entgegengenommen werden, da der bauliche Zustand (unter anderem nicht beheizbar) des bisherigen Lagers dies nicht mehr zulässt. Die Stadt sucht derzeit nach einem alternativen geeigneten Gebäude. Da die Lagermöglichkeiten auch bei den Verbänden begrenzt sind, wird allerdings darum gebeten, von größeren Spenden derzeit abzusehen. Aktuell sind ausreichend Kleiderspenden vorhanden.

Die Spenden werden von den Wohlfahrtsverbänden aus an die Unterkünfte verteilt, aber auch vor Ort in den Kleiderkammern der Verbände an Flüchtlinge abgegeben. Sie erhalten Kleidung, Spielzeug und andere gespendete Waren mit einem entsprechenden Nachweis über ihren Flüchtlingsstatus kostenfrei, bis über den Asylantrag entschieden wurde. Eine Liste der Adressen und Öffnungszeiten der Kleiderkammern sowie viele weitere Informationen zur Flüchtlingshilfe gibt es unter www.oldenburg.de/fluechtlinge. Auskunft gibt ebenso das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de.

Vermittlung von Spenden und Hilfsangeboten für Ehrenamtliche

Konkrete Gesuche nach Sachspenden und vor allem auch nach ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern werden über das Onlineportal www.freiwilligenserver.de bekannt gegeben. Dort können Bürgerinnen und Bürger unter dem Menüpunkt „Engagement für Flüchtlinge“ gezielt nach Bedarfen in Oldenburg suchen. Institutionen, Vereine und Initiativen, die im Bereich Flüchtlingshilfe tätig sind, können ihren Bedarf an ehrenamtlichen Helfern an Claudia Wronna, Agentur :ehrensache, melden. Sie bietet an, dies auf dem Freiwilligenserver einzustellen – so gibt es eine zentrale Stelle, bei der alle Angebote bekannt sind. Der Eintrag auf dem Freiwilligenserver erlischt nach Ablauf von vier Wochen automatisch, kann aber auch vorher herausgenommen oder verlängert werden. Auch über Aspekte zum Versicherungsschutz ehrenamtlich Tätiger oder Fortbildungsangebote können sich Bürgerinnen und Bürger über den Freiwilligenserver informieren. Claudia Wronna berät Bürgerinnen und Bürger auch telefonisch oder persönlich über Möglichkeiten des Engagements in der Flüchtlingshilfe. Sie ist zu erreichen unter Telefon 0441 235-2466 oder per E-Mail an claudia.wronna@stadt-oldenburg.de.