09.02.2021

Stadt warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer

Oldenburg. So verlockend die Eisflächen auch scheinen: Die Stadt Oldenburg warnt dringend davor, zugefrorene Gewässer zu betreten. Am Dienstag, 9. Februar, hat die städtische Feuerwehr die Stärken des Kern-Eises von mehreren Gewässern gemessen. Repräsentativ ausgewählt wurden der Dobbenteich, die Kennedy-Teiche und der Swarte Moor See. Die dabei ermittelten Eisstärken betrugen ein bis maximal zwei Zentimeter. Diese Stärken sind bei Weitem nicht tragfähig. Beim Betreten dieser Eisflächen besteht Lebensgefahr durch Einbrechen und Ertrinken. Gegen ein gefahrloses Betreten der Eisflächen bestehen erst dann keine Bedenken, wenn eine Eisstärke von 15 Zentimetern erreicht ist.

Selbst bei länger anhaltender Kälte mit Minusgraden kann jedoch das Eis auf zugefrorenen Gewässern im Oldenburger Stadtgebiet immer noch dünn und brüchig sein. Besonders auf Flüssen, Kanälen oder Bächen kann sich meist keine ausreichend tragfähige Eisschicht bilden. Auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein.

Die Stadt weist die Bürgerinnen und Bürger auch noch einmal darauf hin, dass das Betreten von Eisflächen auf eigene Gefahr geschieht. Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte tragen die Verantwortung für ihre Kinder. Da in Oldenburg kein generelles Verbot zum Betreten von Eisflächen besteht, erfolgt auch keine besondere Freigabe durch die Stadtverwaltung.