29.06.2016

Stadtsanierung im Fokus

Oldenburg. Im Rahmen einer Plakatausstellung präsentiert das Stadtplanungsamt Ergebnisse zahlreicher Sanierungsmaßnahmen aus verschiedenen Sanierungsgebieten der letzten Jahre, die mit erheblichen Mitteln aus Städtebauförderungsprogrammen des Landes und des Bundes sowie aus europäischen Fonds wie EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) bezuschusst worden sind.

Die Ausstellung präsentiert zahlreiche Informationen, Pläne und Foto-Impressionen aus den Sanierungsgebieten der letzten Jahre: Bahnhofsviertel, Alter Stadthafen, Burgstraße, Kennedy-Viertel und Kreyenbrück-Nord. Ein Ausblick auf die beiden zukünftigen Sanierungsgebiete Untere Nadorster Straße und Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp rundet die Ausstellung ab.

Zahlreiche Einzelmaßnahmen wie Abbruch, Neubau, Instandsetzung und Modernisierung oder Umnutzung von Gebäuden sowie der Ausbau von Straßen haben zur Aufwertung der jeweiligen Sanierungsviertel beigetragen. Dadurch wurde so mancher unansehnliche Hinterhofcharakter beseitigt, Aufenthaltsqualitäten verbessert und städtebauliche Akzente gesetzt, die vor allem im Innenstadtbereich auch eine gesamtstädtische Wirkung entfalten, etwa mit dem Umbau der Burgstraße oder der Weiterführung der Promenade am Stau.

Doch auch die soziale Infrastruktur konnte verbessert werden, beispielsweise im Kennedy-Viertel mit der Weiterentwicklung der Gemeinwesenarbeit und dem Bau von Spielplätzen.

Im Rahmen des bundesweiten Tages der Städtebauförderung hatte die Stadt Oldenburg kürzlich die bisherigen Ergebnisse der Sanierungsmaßnahmen vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können nun die Ausstellung besuchen, die noch bis zum 22. Juli in den Räumlichkeiten des Stadtplanungsamtes, Industriestraße 1, Eingang C, 2. Stock, in den Bürozeiten montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 12 Uhr zu sehen ist. Weitere Informationen sind bei Sabine Urban, telefonisch unter 0441 235 - 2293 zu erhalten.