26.07.2016

Visionen für ein weltoffenes und vielfältiges Oldenburg

Oldenburg. Am Montag, 12. September, richtet die Stabsstelle Integration der Stadt Oldenburg in Kooperation mit der lokalen Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“ die Tagung „Visionen für ein weltoffenes und vielfältiges Oldenburg“ aus. Die Veranstaltung ist öffentlich und richtet sich insbesondere an Migrantenorganisationen, Vereine, religiöse Gemeinden, Wohlfahrtsverbände, an Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe sowie an weitere Akteure der Zivilgesellschaft. Die Tagung findet von 14 bis 18.30 Uhr im Kulturzentrum PFL, Peterstraße 3, statt, die Teilnahme ist kostenfrei.

Gemeinsam mit Akteuren der Zivilgesellschaft sollen an diesem Tag neue Ideen, Konzepte und Visionen für Oldenburg als eine kulturelle und vielfältige Willkommensstadt entwickelt werden. „Gleichzeitig wird ein umfangreicher Beteiligungsprozess für die Fortschreibung des städtischen Integrationskonzeptes eingeleitet“, erklärt Dr. Natalia Petrillo, Integrationsbeauftrage der Stadt Oldenburg. Die Gesellschaft wird durch zunehmende Einwanderung geprägt und die Menschen sind mobil wie nie zuvor. Daraus ergeben sich drängende Fragen wie:  Wie kann der Zusammenhalt in der Gesellschaft nachhaltig gestärkt werden? Welche Wege müssen noch gestaltet und welche schon vorhandenen Wege können genutzt werden, um das Ankommen so einfach wie möglich zu machen? Wie kann das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen in Oldenburg zum Wohle aller gestaltet werden? Und welchen Beitrag können die verschiedenen Akteure zum Gelingen eines Miteinanders leisten?

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Dr. Natalia Petrillo stellt sich die Arbeitsgruppe „Arrival City Oldenburg“ vor. Anschließend folgt eine Diskussion im Fishbowlformat mit Prof. Dr. Paul Mecheril (Universität Oldenburg), Christoph Sahm (Vorsitzender des Integrationsausschusses), Isam El-Korhaly (Forum für Migration und Integration) und Arin Khalaf Hassan (Schülerin der IGS Kreyenbrück).

Die Veranstaltung setzt auf einen lebendigen Gedankenaustausch. In einem offenen World Café werden gemeinsame Impulse entwickelt, die zu neuen Möglichkeiten der Begegnung in Oldenburg führen sollen.  Im Fokus stehen die Bereiche Sprache, Arbeit, Wohnen und Lernen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung des Integrationskonzepts.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen des durch die EU geförderten Projekts  „Arrival Cities“, ein Städtenetzwerk zur Förderung einer integrierten und nachhaltigen Stadtentwicklung. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden mit Expertinnen und Experten aus acht europäischen Städten ausgetauscht und diskutiert.

Anmeldungen nimmt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg bis zum 31. August entgegen unter Telefon 0441 235-4444 oder per E-Mail an servicecenter@stadt-oldenburg.de. Weitere Informationen sowie das vollständige Programm gibt es unter www.oldenburg.de/integration.