30.09.2020

Weg frei für die EMS: Land bewilligt Mittel

Oldenburg/Hannover. Die Signale für den Bau eines Forschungs- und Lehrgebäudes für die European Medical School (EMS) in Oldenburg stehen auf Grün. Die Landesregierung hat Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro jetzt verbindlich zugesagt. Das erfuhr Oberbürgermeister Jürgen Krogmann von Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Das ist ein großer Tag für die Region, gestärkt werden der Wissenschaftsstandort Oldenburg und die Gesundheitsversorgung in der Region“, freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Der Dank gilt allen, die daran mitgewirkt haben. Dazu gehören viele Vertreterinnen und Vertreter von Universität, Wirtschaft und den Oldenburger Krankenhäusern, zahlreiche Abgeordnete der Region, sowie ganz ausdrücklich auch die Spitzen der Regierungsfraktionen im Niedersächsischen Landtag. „Diese Liste ließe sicher bestimmt noch erweitern, letztlich haben aber alle an einem Strang gezogen, um die European Medical School für die Region zu sichern, es war eine Teamleistung der Region,“ so Krogmann. Ein persönlicher Dank von Jürgen Krogmann geht an Ministerpräsident Stephan Weil: “Er hat Wort gehalten“.

Direkt vor der Sommerpause hatten sich zahlreiche Abgeordnete aus Landtag und Bundestag für die EMS stark gemacht. Am 14. September hatte in Hannover ein Parlamentarischer Abend stattgefunden, um das Projekt in seiner Bedeutung noch einmal zu erläutern. Und erst am Montag hatte der Rat der Stadt eine einstimmige Resolution zur Stärkung der EMS beschlossen. „Dieses gemeinsame Vorgehen zeigt, wie stark der Rückhalt für dieses Projekt letztlich ist“, freut sich Krogmann, der selbst an vielen dieser Besprechungen teilgenommen oder sie eingeleitet hatte.

Der Bau des Forschungs- und Lehrgebäudes gilt als Schlüsselinvestition für den Ausbau der EMS. Die Stadt ist daran beteiligt durch das Klinikum Oldenburg(KOL), um den Bau zu ermöglichen hatte Krogmann dem Land das benötigte Grundstück im Technologie Park Oldenburg zugesagt.

„Es bildet letztlich die Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung der Universitätsmedizin in Oldenburg. Damit ist klar, dass dieser Studiengang auf Dauer gesichert wird und einen wichtigen Beitrag zur ärztlichen Versorgung im gesamten ländlichen Raum leisten kann“, so Krogmann.
 
„Die EMS wird ausgebaut und bleiben“, das ist mit dieser Entscheidung sicher. Die Region kann sich auf viele gut ausgebildete Ärztinnen und Ärzte freuen.