04.02.2014

Wegerechte für Strom und Gas vergeben

Oldenburg. Der Rat der Stadt Oldenburg hat am Abend des 3. Februar eine wichtige Voraussetzung für die Versorgungssicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner der Übermorgenstadt geschaffen: Mit großer Mehrheit wurde das im Sommer 2011  begonnene Verfahren zur Vergabe von Wegenutzungsrechten für Strom- und  Gasnetze im Oldenburger Stadtgebiet abgeschlossen. Damit entsteht keine Versorgungslücke ohne neuen Konzessionär vor Ende des einjährigen Übergangszeitraumes nach Ende des alten Konzessionsvertrages (Sommer 2013). Beide Vergabezuschläge erteilte der Rat der EWE Netz GmbH. 46 der anwesenden 50 Ratsmitglieder votierten für die EWE.

Voraus ging dem ein intensives und langes Prüfverfahren. Zunächst hatten drei Unternehmen – nach Veröffentlichung durch die Stadt im elektronischen Bundesanzeiger – ihr Interesse bekundet. Angebote reichten davon letztlich die Oldenburger Energiegenossenschaft und die EWE Netz GmbH bei der Stadt ein. Anhand eines vom Rat der Stadt beschlossenen Kriterienkatalogs wurden die Angebote unter Begleitung der renommierten Kanzlei Rödl & Partner bewertet. Die EWE setzte sich dabei sowohl im Strom- als auch im Gasbereich deutlich durch. Die Stadtverwaltung ist nun beauftragt, Verträge mit einer Laufzeit von 20 Jahren mit der EWE Netz GmbH zu schließen. Für die Politik nehmen die Mitglieder des Ausschusses für Finanzen und Beteiligungen an den finalen Gesprächen im Prozess teil.

Nähere Informationen zu den Details des Vergabeverfahrens gibt es auf der Internetseite der Stadt www.oldenburg.de unter dem Suchwort Konzessionsverfahren.