22.07.2020

Wieder mehr Betrieb in Freizeitstätten möglich

Oldenburg. Kontakte zu anderen zu haben – das ist für junge Menschen so wichtig wie für kaum eine andere Bevölkerungsgruppe. Das ist in den Freizeitstätten jetzt wieder in größerem Umfang möglich. Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen lässt wieder mehr Kinder und Jugendliche bei Gruppenangeboten zu. Jetzt sind es 50 Personen – zuletzt war der Kreis auf zehn Köpfe beschränkt gewesen. „Wir begrüßen es sehr, dass laut der in Niedersachsen geltenden Verordnung nun mehr Besucherinnen und Besucher an Angeboten der Freizeitstätten teilnehmen können“, freut sich Amtsleiter Dr. Frank Lammerding.

Es gelten jedoch weiterhin Abstandsregelungen sowie weitere Hygienemaßnahmen. „Wir freuen uns über die Entwicklung, insbesondere jetzt, wo die Kinder und Jugendlichen Sommerferien haben und wir ihnen somit Angebote machen können“, sind sich die Einrichtungsleitungen der Freizeitstätten einig. Dennoch nehmen sie ihre Verantwortung ernst, so dass jede Einrichtung entsprechend ihrer räumlichen Möglichkeiten die maximale Personenanzahl im Rahmen des Erlaubten individuell anpassen wird. Die  in der Verordnung erlaubten 50 Personen könnten die Freizeitstätten derzeit mit dem erforderlichen Mindestabstand von anderthalb Metern nicht stemmen. Denn nicht alle Einrichtungen seien gleichermaßen mit großen Räumen ausgestattet, in denen der Mindestabstand problemlos eingehalten werden kann. Daher sei eine individuelle Festlegung der Gruppengrößen notwendig.

Bei einer telefonischen Anmeldung oder einer Anmeldung vor Ort können Interessierte nach freien Plätzen fragen und, sofern möglich, direkt mitmachen oder sich für Termine anmelden. In den Sommerferien bieten alle Freizeitstätten zudem tolle Ferienangebote an, die in den Einrichtungen erfragt oder auf www.ferienpass-oldenburg.de gebucht werden können.