Preis honoriert zeitgeschichtliches und politisches Engagement

Der Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik wird von der Stadt Oldenburg alle zwei Jahre verliehen, um einzelne Arbeiten, Gesamtwerke oder Personen auszuzeichnen, die sich in herausragender Weise mit dem Leben und Werk Carl von Ossietzkys oder die sich mit dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus auseinandersetzen. Der Preis kann auch zuerkannt werden für Werke oder Personen, die sich im Geiste Ossietzkys mit der demokratischen Tradition und Gegenwart in Deutschland und Themen der Politik und Zeitgeschichte befassen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich.

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Nächste Preisvergabe

Die Stadt Oldenburg vergibt ihren Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik alle zwei Jahre jeweils am 4. Mai, dem Todestag Carl von Ossietzkys. Die letzte Preisverleihung musste Corona-bedingt um ein Jahr auf den 4. Mai 2021 verschoben werden. Trotz der Verlegung konnte die Ehrung aufgrund der Pandemie nur in kleinstem Kreise und ohne Publikum stattfinden. Ausgezeichnet wurde die Philosophin und Publizistin Dr. Carolin Emcke.

Die nächste Preisvergabe ist turnusgemäß für Mittwoch, 4. Mai 2022 vorgesehen.

Nachweise

Bildnachweise: Stadt Oldenburg, verschiedene Fotografen mit namentlicher Angabe, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fotolia, Pixelio. Die Bilder sind jeweils entsprechend gekennzeichnet.

Ansichten Carl von Ossietzkys sowie der Auszug aus seiner Handschrift „Entwurf einer Erklärung zur Annahme des Friedensnobelpreises, 26. November 1936“ wurden vom Carl von Ossietzky Archiv, BIS Oldenburg der Carl von Ossietzky Universität, zur Verfügung gestellt.

Besonderer Dank gilt der Grafikerin Karin Plage • Grafik & Design, Oldenburg, für die Gestaltungsanregungen und John Reimers für die Umsetzung.