Altes Rathaus am „Tag des offenen Denkmals“ beteiligt – Führung mit Oberbürgermeister

Oldenburgs älteste Gemäuer erkunden

Bundesweit öffneten zahlreiche Baudenkmale am Sonntag, 8. September 2019, zum „Tag des offenen Denkmals“ ihre Türen. In Oldenburg konnten Besucherinnen und Besucher 25 Kulturdenkmale besichtigen. Die diesjährigen Veranstaltungen standen unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur erhalten“.

Führung mit Oberbürgermeister
Auch im Alten Rathaus durften sich Besucherinnen und Besucher an diesem Tag zwischen 11 und 17 Uhr umsehen. Präsentiert wurden der Kleine und Große Sitzungssaal sowie die Amtskette des Oberbürgermeisters und das Goldene Buch der Stadt Oldenburg.

Großes Interesse an Altem Rathaus
Die Oldenburgerinnen und Oldenburger interessieren sich nach wie vor sehr für ihr Rathaus. Das war beim Tag des offenen Denkmals festzustellen. Bereits zur ersten Führung (11 Uhr) kamen etwa einhundert Gäste. Begrüsst wurden sie von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Besonderes Interesse fand das renovierte Treppenhaus. Es hatte im Sommer 2019 einen neuen Anstrich und vor allem eine neue Beleuchtung erhalten und wirkt nun deutlich heller und freundlicher.

Das Interesse der Besucherinnen und Besucher hielt den gesamten Tag über an, insgesamt haben mehrere hundert Gäste das Rathaus am Tag des offenen Denkmals besucht.

Über den Tag des offenen Denkmals

Mit jährlich bis zu 8.000 geöffneten Denkmalen ist der Tag des offenen Denkmals mittlerweile die wohl größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Der Aktionstag bietet den Menschen „Geschichte zum Anfassen“ und soll ihnen die Bedeutung des kulturellen Erbes und der Denkmalpflege bewusst machen. Zu diesem Zweck rief der Europarat 1991 die „European Heritage Days“ aus. Deutschland beteiligt sich unter der bundesweiten Koordination der Deutschen Stiftung Denkmalschutz seit 1993 mit dem Tag des offenen Denkmals an den European Heritage Days.

Der Tag des offenen Denkmals findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. Dann öffnen historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen und Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern schwärmen zu Streifzügen in die Vergangenheit aus. In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpflegerinnen und -pfleger an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben. Das vollständige Programm veröffentlicht die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Internet unter www.tag-des-offenen-denkmals.de »

Über die Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist die größte private Initiative für Denkmalpflege in Deutschland. Sie setzt sich seit 1985 kreativ, fachlich fundiert und unabhängig für den Erhalt bedrohter Baudenkmale ein. Ihr ganzheitlicher Ansatz ist einzigartig und reicht von der Notfall-Rettung gefährdeter Denkmale, pädagogischen Schul- und Jugendprogrammen bis hin zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“.

Rund 400 Projekte fördert die Stiftung jährlich, vor allem dank der aktiven Mithilfe und Spenden von über 200.000 Förderern. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bereits über 5.200 Denkmale mit mehr als einer halben Milliarde Euro in ganz Deutschland unterstützen.

Weitere Informationen