Fragen und Antworten

Wissenswertes rund um den Alltag mit dem Coronavirus

Coronaviren gehören zu einer Familie von Viren, die verschiedene Krankheiten verursachen können. Seit Ende 2019 haben sich die Coronaviren weltweit ausgebreitet. Auch Deutschland ist von der Pandemie betroffen. Seit März 2020 haben sich daher viele neue Regelungen für den Alltag ergeben. Das Land Niedersachsen hat einen Fünf-Stufen-Plan erstellt. Die aktuell geltende Verordnung ist am Freitag, 9. Oktober 2020, in Kraft getreten. Sie gilt einschließlich bis zum 15. November 2020. Hier gibt es einen Überblick über häufig gestellte Fragen zum Leben mit dem Coronavirus.

Wie geht es weiter mit Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht?

Bund und Länder haben sich am 17. Juni darauf verständigt, dass bestimmte „Basismaßnahmen“ zum gegenseitigen Schutz vor Ansteckung weiterhin gelten. Dazu gehört der Mindestabstand von 1,5 Metern, das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten öffentlichen Bereichen, verstärkte Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen.

Die Bürgerinnen und Bürger sind weiter angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, möglichst gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Nähere und längere Kontakte sind auf das Notwendigste zu reduzieren. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Zusammenkünfte vorzugsweise im Freien abgehalten werden. Wo die regionale Dynamik im Infektionsgeschehen (mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) dies erfordert, sollen im Rahmen der vorzusehenden Maßnahmen im öffentlichen Raum weitergehende Kontaktbeschränkungen erlassen werden, um den Ausbruch einzudämmen und ein überregionales Infektionsgeschehen zu verhindern.

In Niedersachsen gilt eine Höchstgrenze von zehn Personen aus mehreren Haushalten für Treffen an öffentlichen Orten. Sind es Angehörige oder Mitglieder zweier Haushalte, dürfen es auch mehr sein.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt für:

  • Tätigkeiten in denen das Abstandsgebot von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
    • Fahrschulunterricht in einem Fahrzeug
    • Gesundheitsversorgung
    • Pflege von Personen
    • im Handel
    • Gastronomie
    • weitere körpernahe Dienstleistungen
  • im Personennahverkehr (Zug, Bus, Flugzeug)
    • mit den dazugehörigen Wartebereichen (Haltestelle et cetera)
  • touristische Schiffs-, Bus- oder Kutschfahrten
  • bei öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen

In allen Publikumsbereichen der Stadtverwaltung muss seit Montag, 12. Oktober 2020, eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Hinweis: Das Tragen einer einfachen Alltagsmaske schützt nicht vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Es kann aber verhindern, dass andere Personen angesteckt werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist trotzdem unbedingt einzuhalten.

Was gilt für Schulen?

Die Schulen haben ihre Öffnungen vor den Sommerferien schrittweise vollzogen. Niedersachsen hat die Schulen nach den Sommerferien im Regelbetrieb mit Einschränkungen geöffnet. Das Land hat drei Szenarien für den Schulbetrieb erarbeitet, die je nach Infektionsgeschehen angewandt werden können. Mehr dazu finden Sie auf der Website des Kultusministeriums »

Wie ist die Situation in den Kitas?

Derzeit findet der Betrieb im Regelbetrieb statt. Die Notbetreuung ist beendet. Eine Durchmischung von Gruppen, etwa während des Früh- und Spätdienstes, ist zulässig. Differenzierungsräume dürfen gruppenübergreifend genutzt werden. Auch das Außengelände muss nicht mehr nach Gruppen getrennt genutzt werden. Weiterhin sind die Hygieneregeln einzuhalten (Niesetikette; Abstand von 1,50 Metern unter den Erwachsenen). Ob von Eltern eine Mund-Nasebedeckung in der Einrichtung getragen werden muss, muss in der Einrichtung geklärt werden. Es wird dringend empfohlen, bei einem längeren Aufenthalt zum Beispiel bei der Eingewöhnung von Kindern einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Eltern sollten bei Betriebsbeginn mit der Einrichtungsleitung klären, ob es weitere  besondere Regelungen innerhalb der Einrichtung gibt.

Mehr dazu finden Sie auf der Website des Kultusministeriums »

Wie sieht es mit Besuchen in Alten- und Pflegeheimen aus?

Pflegebedürftige in Heimen dürfen inzwischen wieder mit Einschränkungen besucht werden, allerdings nur unter strikten Hygiene-Auflagen. In Niedersachsen dürfen Heimbewohner seit dem 13. Juli wieder von mehr als einer Person gleichzeitig Besuch erhalten, wenn es die örtlichen Hygienemaßnahmen zulassen.
Außerdem dürfen Tagespflege-Einrichtungen mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen.

Welche Vorgaben gelten für Restaurants und Cafés?

In Niedersachsen dürfen Gaststätten und Restaurants inzwischen wieder öffnen – unter Berücksichtigung bestimmter Auflagen. Beispielsweise muss ein Mindestabstand zwischen den Tischen und fremden Personen von 1,50 Metern eingehalten werden. Außerdem ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Es gilt vielerorts eine Reservierungspflicht – und die Kontaktdaten der Gäste müssen erfasst werden.

Shisha Bars dürfen seit 1. August 2020 das Rauchen von Shisha-Pfeifen nun wieder draußen und im Innenraum anbieten. Dabei gilt: eine Shisha-Pfeife pro Person, es müssen Einwegschläuche und Einwegmundstücke benutzt und jede Shisha-Pfeife muss nach jeder Benutzung gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

Was muss beim Sport beachtet werden?

Im Grundsatz ist die Ausübung aller Sportarten, egal ob Individualsportarten oder Mannschaftssportarten, wieder erlaubt. Für die kontaktlose Sportausübung ist das Einhalten des Abstandes von mindestens 1,5 Metern vorgeschrieben. Sportarten mit Körperkontakt sind erlaubt, wenn das Training (auch Wettkämpfe) in Gruppen von bis zu 60 Personen stattfindet.

Wenn die Sportausübung in einer Gruppe erfolgt, ist sicherzustellen, dass die Kontaktdaten der Teilnehmenden dokumentiert werden, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann.

Zuschauerinnen und Zuschauer sind zulässig. Bis 50 Personen ist ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten, die nicht dem eigenen Hausstand angehören.

Ab 50 Zuschauerinnen und Zuschauern müssen zusätzlich folgende Bedingungen eingehalten werden:

  1. Während der Veranstaltung müssen Sitzplätze eingenommen werden.
  2. Zwischen den Zuschauerinnen und Zuschauern ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten. Dies gilt nicht gegenüber Personen, die dem eigenen Hausstand, einem weiteren Hausstand oder einer Gruppe von nicht mehr als zehn Personen angehören.
  3. Zuschauerinnen und Zuschauer haben außerhalb ihres Sitzplatzes grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  4. Kontaktdaten der Zuschauerinnen und Zuschauer müssen erhoben und dokumentiert werden.

Ab 500 Zuschauerinnen und Zuschauern müssen zusätzlich folgende Bedingungen eingehalten werden:

  1. Eine Sportveranstaltung mit mehr als 500 Zuschauerinnen und Zuschauern bedarf der vorherigen Zulassung durch die örtlich zuständige Gesundheitsbehörde.
  2. Die Veranstalter müssen Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes treffen.
  3. Kontaktdaten der Zuschauerinnen und Zuschauer müssen erhoben und dokumentiert werden.
  4. Gästetickets dürfen nicht verkauft oder auf andere Weise vergeben werden.
  5. Während der Sportveranstaltung darf Alkohol weder angeboten noch konsumiert werden, zudem darf erkennbar alkoholisierten oder berauschten Personen kein Zutritt zur Sportstätte gewährt werden.

Es können bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer eingelassen beziehungsweise bis zu 20 Prozent aller Zuschauerplätze belegt werden. Zur Veranschaulichung: Bei Sportstätten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 5.000 Plätzen können jedenfalls bis zu 1.000 Besucherinnen und Besucher eingelassen werden. Bei Sportstätten mit einem Fassungsvermögen von über 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern greift dann die 20-Prozent-Regelung, zum Beispiel: 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen in einem Stadion mit einer Kapazität von 20.000 auf den Rängen sein.

Mehr dazu finden Sie auf der Website des Landes Niedersachsen »

Was gilt für Veranstaltungen?

Schon seit dem 6. Juli sind unter Auflagen Veranstaltungen für bis zu 500 Besucherinnen und Besucher erlaubt. Voraussetzungen bleiben allerdings ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Gästen, feste Sitzplätze und in geschlossenen Räumen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Am Sitzplatz dürfen die Masken abgelegt werden – das gilt auch für Konzerte, Theater, Oper und Kinos.

Welche Regelungen gelten darüber hinaus im Freizeitbereich?

Jugendreisen mit Übernachtungen und Jugendveranstaltungen sind wieder bis zu einer Gruppengröße von 50 Teilnehmenden (bisher 16 Personen) erlaubt.

Hotels und andere Beherbergungsstätten dürfen die maximal mögliche Gästezahl aufnehmen, es gilt keine Bettenbegrenzung oder Quote mehr. Mahlzeiten dürfen wieder in Büffetform angeboten werden.

In einem früheren Schritt war die Öffnung von Museen, Ausstellungen, Galerien, Gedenkstätten und Gottesdiensten für Besucherinnen und Besucher erlaubt worden, außerdem Freibäder und Fitnessstudios. Seit dem 6. Juni können auch Schwimm-, Hallen- und Spaßbäder wieder öffnen.

Dauercamper und Zweitwohnungsbesitzer dürfen sich wieder an den jeweiligen Orten aufhalten. Auch Ferienhäuser dürfen wieder belegt werden. Abweichende Regeln sind auf den Ostfriesischen Inseln möglich: Dort können die Landkreise eigene Bestimmungen festlegen, um die Zahl der Besucher vom Festland zu begrenzen. Das gilt auch für den Tagestourismus, der von den Inseln individuell geregelt wird.

Auch Kneipen dürfen wieder öffnen. Picknicken und Grillen im öffentlichen Raum ist in Niedersachsen wieder erlaubt – für bis zu zehn Personen. Sind es Angehörige oder Mitglieder zweier Haushalte, dürfen es auch mehr sein.

Wie kann ich beispielsweise meinen Ausweis verlängern oder mein Auto zulassen?

Die Bürgerbüros in Oldenburg sind geöffnet. Allerdings muss im Vorfeld ein Termin vereinbart werden. Dies erfolgt über die Online-Terminvereinbarung » oder telefonisch unter 0441 235-4444. Aufgrund der aktuellen Situation ist es nicht möglich, die Anliegen mehrerer Personen, etwa Ehepaare, mit nur einem Termin gleichzeitig zu bearbeiten. Es gilt daher: eine Person pro Termin.

Was muss ich bei privaten Feiern beachten?

Wie viele Gäste zu einer Feier (Geburtstage, Hochzeiten, Beerdigungen (Beisetzung), Taufen oder ähnliche Feste) kommen dürfen, entscheidet der Ort, an dem gefeiert werden soll. So gibt es unterschiedliche Regelungen für Feiern in der eigenen Wohnung, draußen oder in einer Gaststätte.

Private Feiern in eigenen geschlossenen Räumlichkeiten

In Niedersachsen dürfen Sie sich in Ihrem Haus beziehungsweise Ihrer Wohnung oder vergleichbaren geschlossenen Räumlichkeit, zum Beispiel eine Garage, mit höchstens 25 Personen treffen und oder feiern. Bei solchen Feiern oder Treffen muss der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Ausgenommen davon sind zwei Haushalte, die sich treffen oder Gruppen von nicht mehr als 10 Personen. Ist also Ihre Wohnung eher klein, dürfen Sie sich gegebenenfalls auch nur mit einer geringeren Anzahl an Personen treffen. Zum Beispiel: 25 Personen können in einer 40 Quadratmeter großen Wohnung die Abstände nicht einhalten. In dieser Wohnung kann nur mit entsprechend kleinerer Gästezahl gefeiert werden.

Private Feiern im Freien

Bei Treffen unter freiem Himmel, beispielsweise in Ihrem Garten, auf Ihrem Hof oder auf dem Gelände eines Bekannten sind maximal 50 Personen zulässig. Auch hier müssen die Abstandsregeln eingehalten werden. Wichtig ist, dass ein regelmäßiger Luftaustausch stattfinden kann. In einem geschlossenen Festzelt im Garten ohne richtigen Luftaustausch gelten die gleichen Regeln, wie für eine Feier in geschlossenen Räumlichkeiten.

Private Feiern im öffentlichen Raum

Private Treffen und Feiern in gastronomischen Betrieben, Vereinsheimen oder weiteren öffentlichen Räumen dürfen mit maximal 100 Personen stattfinden. Die Betreiberinnen und Betreiber müssen allerdings ein entsprechendes Hygienekonzept haben. Auch das Einhalten des Mindestabstandes muss uneingeschränkt möglich sein. Bei Feiern mit mehr als 50 Personen im öffentlichen Raum gilt zudem ein Alkohol-Verbot. Ab 18 Uhr darf kein Alkohol mit mehr als 15 Prozent ausgeschenkt werden. Ab 22 Uhr herrscht ein komplettes Alkohol-Verbot.

Gelten für Hochzeiten besondere Regeln?

Eine Hochzeitsfeier ist eine private Feier und unterliegt daher den oben beschriebenen Regelungen. Jeder Trauort darf aufgrund der örtlichen Gegebenheiten jedoch selber entscheiden, wie viele Personen an einer Trauung teilnehmen dürfen. Im Oldenburger Standesamt können weiterhin nur maximal zehn Personen – inklusive Brautpaar und Fotograf – teilnehmen. Bei den externen Trauorten wie dem Schloss sind bis zu 14 Personen möglich, im Hofgärtnerhaus im Schlossgarten sind es zehn Personen. Im Stadtmuseum und im Teepavillon im Schlossgarten ist die Gesamtzahl auf jeweils sechs Personen beschränkt. Die Personenanzahlen sind immer inklusive aller Beteiligen (Brautpaar, Fotograf, Kinder et cetera) - Standesbeamte zählen nicht dazu.

Im Gebäude auf dem Weg zum Trauzimmer müssen alle Beteiligten einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Bei der Trauung darf das Brautpaar diesen ablegen, Gäste müssen ihren Schutz weiterhin tragen.

Die aktuellen Regelungen für private Feiern und Treffen gelten bis zum 15. November oder bis die 7-Tages-Inzidenz 35 überschreitet. Die 7-Tage-Inzidenz sind die Fälle der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner.

Fragen zur Erkrankung an dem Coronavirus

Wie macht sich eine Infektion mit dem Coronavirus bemerkbar?

Coronaviren lösen Atemwegserkrankungen aus, sie verursachen milde Erkältungszeichen mit trockenem Husten und Fieber. Bei einigen Menschen kann eine Erkrankung am Coronavirus aber auch einen schweren Verlauf haben, sodass es zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung kommen kann. Besonders anfällig sind Patientinnen und Patienten mit einer schweren Grunderkrankung. Die Grippe hat ganz ähnliche Symptome.

Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus?

Ein begründeter Verdacht liegt vor,

  • wenn bei einem Menschen eine akute Atemwegsinfektion klinisch oder radiologisch (durch Röntgen) belegt ist und die Patientin oder der Patient Kontakt zu einem bereits infizierten Menschen hatte oder sich in naher Vergangenheit in einem vom Robert Koch-Institut (RKI) deklarierten Risikogebiet aufgehalten hat.
  • Oder wenn akute Symptome für eine Atemwegserkrankung vorliegen und die Patientin beziehungsweise der Patient bis 14 Tage vor der Erkrankung Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Patienten hatte. 

Was passiert, wenn ein begründeter Verdacht besteht?

Wer den Verdacht hat, am Coronavirus erkrankt zu sein, sollte unbedingt seine Hausärztin oder seinen Hausarzt telefonisch informieren und auf keinen Fall unangekündigt persönlich in die Praxis fahren. Alternativ kann auch die Telefonnummer 116117 (Ärztlicher Bereitschaftsdienst) gewählt werden. Die Hausarztpraxis führt die erforderliche Diagnostik und Therapie durch und informiert das zuständige Gesundheitsamt.

Eine eindeutige Diagnose des Coronavirus ist nur über eine Labor-Analyse des Rachenabstrichs der Patientin oder des Patienten möglich. Das Ergebnis der Laboranalyse liegt innerhalb eines Tages vor. Bestätigt sich der Verdacht, leitet das Gesundheitsamt entsprechende Schritte ein. Es kontaktiert die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt, ermittelt die Personen, zu denen die betroffene Patientin oder der Patient zuletzt Kontakt hatte, und berät die Betroffenen.

Wie kann ich mich und andere vor Ansteckung schützen?

Das Coronavirus wird durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Die Krankheitserreger werden beim Niesen, Husten oder Sprechen in die Luft gegeben und können so von anderen Menschen eingeatmet werden. Auch eine Übertragung durch beispielsweise einen Kuss ist möglich.
Eine Ansteckung kann durch folgende Regeln vermieden werden:

  1. Abstand zu anderen Mitmenschen halten,
  2. regelmäßig die Hände mit Seife waschen,
  3. in die Armbeuge husten und niesen und
  4. sich nicht in das Gesicht fassen.

Eine wirksame Impfung gegen das Coronavirus existiert noch nicht auf dem Markt.

Allgemeine Informationen zur persönlichen Infektionshygiene finden Sie in mehreren Sprachen hier:
General information on personal infection hygiene can be found in several languages ​​here:

Warum gibt es eine „Maskenpflicht“?

Eine Mund-Nasenbedeckung sollte zum Schutz vor dem Coronavirus getragen werden. Gerade, wenn notwendige Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, schützt die Maske Dritte vor unseren Viren. Da insbesondere in Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistungsbetrieben, Supermärkten und auf dem Wochenmarkt die Abstandsregeln nicht dauerhaft eingehalten werden können, gibt es hier eine „Maskenpflicht“. Für den Alltag reichen Stoffmasken aus, medizinische Masken sind nicht notwendig. Es ist auch möglich sich einen Schal oder ein Tuch vor Mund und Nase zu binden.

Hier finden Geschäfte- und Standinhabende Empfehlungen, für die richtige Hygiene in Supermärkten und auf Wochenmärkten »

Was muss getan werden, wenn jemand mit dem Coronavirus infiziert ist und Krankheitssymptome zeigt?

Wenn eine Person mit dem Coronavirus infiziert ist und starke Krankheitssymptome zeigt, wird sie in einem geeigneten Krankenhaus stationär aufgenommen. Sie wird dort entsprechend ihrer Krankheitssymptomatik behandelt. Parallel dazu informiert das Gesundheitsamt bekannte Kontaktpersonen.

Bei leichten Krankheitssymptomen erfolgt die Quarantäne zu Hause. Das Gesundheitsamt kümmert sich um die Kontaktpersonen.

Was ist zu tun, wenn man mit einer Coronavirus-infizierten Person in Kontakt gekommen ist?

In diesem Fall sollten Betroffene das Gesundheitsamt ihres Wohn- beziehungsweise ihres ständigen Aufenthaltsortes anrufen, da die Verfolgung von Kontaktpersonen für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus von großer Bedeutung ist. Das Gesundheitsamt wird den Betroffenen, wenn sie keine weiteren Krankheitszeichen aufweisen, zunächst unter eine 14-tägige häusliche Quarantäne stellen. Häusliche Quarantäne heißt: Die Person darf ihre häusliche Umgebung nicht verlassen, was durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Gesundheitsamtes regelmäßig kontrolliert wird. Sollte die Person in dieser Zeit Krankheitssymptome verspüren, muss sie sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin sowie an das Gesundheitsamt wenden.

Was bedeutet häusliche Quarantäne?

Häusliche Quarantäne bedeutet die Trennung der betroffenen Person von anderen Menschen, um die Ausbreitung der Infektion zu vermeiden. Die Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen lebensnotwendigen Gütern kann in diesem Fall zum Beispiel durch Lieferservice oder Nachbarn sichergestellt werden.

Was ist zu tun, wenn jemand selbst mit dem Coronavirus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt?

Wer mit dem Coronavirus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt, wird zunächst in häuslicher Quarantäne bleiben müssen. In dieser Zeit wird sich das Gesundheitsamt täglich mit der betroffenen Person in Verbindung setzen, um ihren Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten.

Was tut das Gesundheitsamt ganz konkret?

Das Gesundheitsamt hat alle Hausärztinnen und Hausärzte über den Umgang mit dem Coronavirus informiert und steht im Austausch mit dem Landesgesundheitsamt und dem Sozialministerium. Darüber hinaus ist das Gesundheitsamt in Krisenstäben der Krankenhäusern Oldenburg und hat mit diesen einen klaren Handlungsplan erarbeitet, der mögliche Szenarien abdeckt. Das Gesundheitsamt steht in täglicher Verbindung mit den in Quarantäne befindlichen Menschen in Oldenburg. Es steht in engem Kontakt zu Seniorenheimen und anderen Einrichtungen. Außerdem berät das Gesundheitsamt Bürgerinnen und Bürger zu Corona.