Oberbürgermeister Krogmann: Abstandsregeln unbedingt einhalten

„Oldenburg hält gemeinsam Abstand“ – Piktogramme in der Innenstadt

Die Stadtverwaltung sieht die derzeit wieder steigenden Corona-Infektionszahlen mit Sorge. „Das Zusammentreffen von kälterer Jahreszeit und steigenden Zahlen verlangt von uns allen mehr Aufmerksamkeit“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Noch stelle sich die Lage in Oldenburg als weitgehend ruhig dar, dies könne sich jedoch schnell ändern. Krogmann appelliert deshalb eindringlich an die Bevölkerung, die Corona-Regeln zu beachten. „Wir befinden uns weiterhin mitten in der Pandemie. Dass die Infektionszahlen seit einigen Tagen wieder steigen, hat mit einer schleichend wachsenden Sorglosigkeit mancher Menschen zu tun. Es ist keine Lappalie, sich nicht an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten“, so der Oberbürgermeister.

Um diese Aufforderung auch optisch zu unterlegen, wurde am Dienstag, 6. Oktober 2020, in der Innenstadt ein erstes Piktogramm mit der Aufschrift „Oldenburg hält gemeinsam Abstand“ aufgebracht. Die wetterfeste Farbe wird etwa ein Jahr zu sehen sein. „Das ist ein Zeitraum auf den wir uns einstellen sollten“, sagt Krogmann. Insgesamt werden zehn Standorte zunächst in der Innenstadt mit dieser visuellen Aufforderung angebracht.

Wichtige Schutzmaßnahmen für uns alle

Als wichtigste Schutzmaßnahmen gelten weiterhin:

  • Abstand halten, persönliche Kontakte auf das Notwendige beschränken
  • Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn kein Abstand von 1,5 Metern möglich ist sowie generell beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen
  • regelmäßig Hände waschen und nicht in die Hand husten oder niesen
  • große Gruppen und Veranstaltungen, in denen das Abstandhalten schwer ist, meiden
  • in geschlossenen Räumen regelmäßig lüften

Weitere Maßnahmen in Vorbereitung

Das Aufbringen der Piktogramme ist für die Stadt ein Baustein, um an die wieder kritische Lage zu erinnern. Weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung, etwa die gezieltere Ansprache von Jugendlichen oder die Erstellung von mehrsprachigen Informationsschreiben. Auch sollen die bestehenden Kontakte von Jugendfreizeitstätten und Streetworkern stärker genutzt werden.