Mobiles Angebot in Sommerferien mit neuer Zielrichtung

Corona-Testbus konzentriert sich auf Jugendliche

Der Corona-Testbus – ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt, VWG und Johanniter-Unfall-Hilfe – schaltet einen Gang zurück: Das mobile Angebot wird vorerst ausgesetzt. In den Sommerferien soll der Testbus jedoch wieder Fahrt aufnehmen – dann allerdings mit veränderter Zielrichtung: „Hier bietet sich insbesondere die Zielgruppe der jungen Menschen an, für die während der Schulferien keine Testpflicht mehr besteht“, erläutert Christian Fritsch, Leiter des Fachdienstes Jugend- und Gemeinwesenarbeit der Stadt Oldenburg.

Geplant sei, den Testbus an den Aufenthaltsorten von Jugendlichen und an verschiedenen Veranstaltungsorten im Oldenburger Ferienpass einzusetzen. „So werden wir in den kommenden Wochen gezielt Standorte auswählen, an denen sich Jugendliche aufhalten – das können eine Skateranlage oder ein Platz im öffentlichen Raum sein und Standorte, an denen Vereine oder Träger der Jugendhilfe Ferienangebote machen“, kündigt Fritsch an. Die Stadtverwaltung stimmt sich dazu mit VWG und Johannitern noch ab. Im Gespräch ist auch ein Einsatz des Busses im Zuge der Impfkampagne.

Über den mobilen Testbus

Zwischen dem 10. Mai und dem 17. Juni 2021 hatte der Bus in Bloherfelde, Kreyenbrück, Osternburg, Ohmstede, Donnerschwee und Bümmerstede regelmäßig Station gemacht an Standorten, an denen sich kein Testzentrum in der Nähe befand und an denen eine Einrichtung der Gemeinwesenarbeit, eine Jugendfreizeitstätte oder die Familienbildungsstätte als Multiplikatoren vor Ort und zur Begleitung und Ansprache der zu testenden Personen fungiert haben. Insgesamt 483 Mal wurde das mobile Corona-Testangebot genutzt. Das erfreuliche Ergebnis: Alle Tests waren negativ.

Seit der ab dem 31. Mai geltenden Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen war die Inanspruchnahme des Testangebots indes rückläufig. Der Rückgang war auf die sinkenden Inzidenzwerte, die steigende Impfquote und den Wegfall von Testnachweisen als Zugangsvoraussetzung für Angebote des öffentlichen Lebens zurückzuführen. „Mit der Resonanz in den ersten Wochen waren wir aber sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit der VWG und der Johanniter-Unfall-Hilfe hat hervorragend geklappt“, resümiert Christian Fritsch, der sich freut, beide Partner weiter an Bord zu haben. Die VWG hatte Fahrzeug und Fahrer gestellt, die Johanniter das fachlich qualifizierte Personal für die Tests sowie Helferinnen und Helfer mit Migrationshintergrund und Fremdsprachenkenntnissen.