Für die Nutzung gelten etliche Auflagen

Städtische Sporthallen ab 27. Mai wieder geöffnet

Die (derzeit in Vorbereitung befindliche) am Freitag, 22. Mai 2020, aktualisierte Niedersächsische Verordnung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus erlaubt eine Öffnung der Sporthallen ab der kommenden Woche. In Absprache mit dem Stadtsportbund (SSB) als Vertreter der über 100 Oldenburger Sportvereine hat das Sportbüro der Stadt Oldenburg entschieden, die städtischen Hallen ab Mittwoch, 27. Mai, wieder für die Nutzergruppen zu öffnen.

Strenge Auflagen

Bis dahin sind noch umfangreiche organisatorische Maßnahmen zu erledigen. Denn von einer Rückkehr zum Normalbetrieb kann leider noch nicht die Rede sein, die Nutzung der Sportstätten kann nur unter strengen Auflagen erfolgen. So bleiben Umkleiden und Duschen grundsätzlich geschlossen, ein Abstand von zwei Metern unter den Sporttreibenden ist vor, während und nach der Übungseinheit stets einzuhalten und Desinfektions-Maßnahmen müssen unter anderem auch durch die Nutzergruppen selbst durchgeführt werden.

„Unsere Mitgliedsvereine und deren Übungsleiter stehen hier vor einer großen Aufgabe, denn sie tragen die Verantwortung für die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und Hygiene-Maßnahmen“, erklärt Ulrich Pohland, zuständiges Vorstandsmitglied beim SSB. Die Wiederaufnahme des Sportbetriebs müsse daher auch von Vereinsseite aus gut vorbereitet sein.

Weitere Informationen am Montag

Die Stadt wird die Sportvereine am Montag, 25. Mai, direkt und umfangreich informieren und steht anschließend für Rückfragen und Beratung zur Verfügung. Konzepte, wie zum Beispiel der Begegnungsverkehr unterschiedlicher Nutzergruppen verhindert werden kann, werden derzeit mit dem SSB abgesprochen. Als Vorbereitung auf die Rückkehr in die Sporthallen und die eingeschränkte Durchführung einzelner Sportarten können sich Vereine und Nutzergruppen auf der Homepage des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) informieren. Dort sind nicht nur die „zehn Leitplanken des DOSB“, sondern auch  die „sportartspezifischen Übergangsregeln der Spitzensportverbände“ zu finden. Es ist davon auszugehen, dass die Regelungen wie zuletzt schon bei der Öffnung der Sportplätze als verbindlich für eine Nutzung städtischer Sportanlagen gelten. Nähere Informationen folgen am Montag.

Hier geht es zu den sportartspezifischen Übergangsregeln »

Viele Angebote starten am 7. Mai – allerdings mit Auflagen

Nächste Lockerungsübung: Sport im Freien wieder möglich

Sport im Freien ist in Oldenburg seit Donnerstag, 7. Mai 2020, wieder möglich. Die Niedersächsische Landesregierung hat eine entsprechende Änderung der derzeit geltenden Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus veröffentlicht. „Nach langen Wochen der Pause ist das eine gute Nachricht. Damit können wir den Oldenburger Sportvereinen die städtischen Sportplätze und das Marschweg-Stadion wieder zur Verfügung stellen, dies ist ein wichtiger Beitrag zur Freizeitgestaltung. Ich bedanke mich bei allen Sportlerinnen und Sportler für das Verständnis in den vergangenen Wochen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Zehn Leitplanken als Auflagen

Ohne Auflagen geht es natürlich nicht, weiterhin gilt es die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Die Nutzung der Sportstätten ist nur zur Ausübung von kontaktlosem Sport zulässig. Voraussetzung dafür ist, dass jede Person ständig einen Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen einhält. Geräteräume und andere Räume zur Aufbewahrung von Sportmaterial dürfen ebenfalls nur unter Einhaltung des Abstandes betreten und genutzt werden. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist nicht gestattet. Deshalb gilt: am besten schon zu Hause umziehen und in Sportsachen kommen.

Für die Ausübung von Sport unter diesen Bedingungen hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zehn „Leitplanken“ aufgestellt, an denen sich die Vereine orientieren müssen. Zusätzlich wurden in Zusammenarbeit mit den Fachverbänden und Landessportbünden bereits für praktisch alle Sportarten entsprechende Konzepte ausgearbeitet. Die dort genannten Voraussetzungen für die Nutzung der Sportanlagen im Freien dürften insbesondere bei der Ausübung von Individualsportarten erfüllt sein. Aber auch die Ausübung von Mannschaftssportarten ist denkbar, wenn die Maßgaben durch besondere Formate umgesetzt werden können.

Dazu gibt es zur Orientierung zehn Leitplanken des Deutschen Olympischen Sportbundes, diese von den Fachverbänden erarbeiteten sportartenspezifischen Empfehlungen sind auf der Internetseite des DOSB aufgelistet »

Verzicht auf Nutzungsgebühren

Wenn Vereine die vom Sportbüro zur Verfügung gestellten Zeiten auf städtischen Sportplätzen oder im Marschweg-Stadion wieder nutzen möchten, muss vorab Kontakt zum Sportbüro aufgenommen werden. Einige Daten sollten gemeldet werden: Angabe der Sportstätte, der Nutzungszeit und der Trainingsgruppe. Info bitte per E-Mail an jessica.hoffmann(at)stadt-oldenburg.de. Für die Zeit der eingeschränkten Nutzungsmöglichkeit verzichtet die Stadt zunächst weiterhin auf die Erhebung der Nutzungsgebühren.