Förderung von Lastenrädern und Fahrradanhängern

Umweltfreundliche Mobilität

Der Straßenverkehr hat in Oldenburg nach wie vor einen großen Anteil am CO2-Austoß. Aus diesem Grund setzt sich die Stadt für eine nachhaltige und stadtverträgliche Mobilität, also den Radverkehr, die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und den fußläufigen Verkehr, ein. Das bedeutet, es werden unter anderem Anreize geschaffen, damit Bürgerinnen und Bürger gut auf ihr Auto verzichten können.

Für den starken und besonders umweltfreundlichen Radverkehr wurden und werden viele öffentliche Maßnahmen umgesetzt, so zum Beispiel die Planung und Umsetzung von Premiumrouten für den Alltagsradverkehr, der Ausbau und die Sanierung der Radwegeinfrastruktur sowie der Neubau und die Erweiterung von Radabstellanlagen.

Kommunale Lastenradförderung

Jedoch möchte die Stadt Oldenburg auch einzelne Personen unterstützen, die ihren Beitrag für das Klima leisten. Dies ist mit der „Richtlinie der Stadt Oldenburg (Oldb) über die Gewährung von Zuwendungen zur  Anschaffung von Lastenrädern und Fahrradanhängern (Richtlinie zur Lastenradförderung)“ nun bald möglich: Ab dem 1. Februar 2021 wird unter bestimmten Voraussetzungen die Anschaffung von Lastenfahrrädern, Lastenpedelecs und Lasten-E-Bikes, in der Richtlinie Lastenräder genannt, und Fahrradanhängern gefördert. Hierfür stehen insgesamt aus den städtischen Haushalten 2020 und 2021 zunächst 20.000 Euro zur Verfügung.

Lastenräder und Fahrradanhänger haben ein großes Potenzial, Autofahrten zu vermeiden: Man kann sie für die Fahrt zum Einkaufen ebenso gut nutzen, wie um Kinder in den Kindergarten oder zur Schule zu bringen oder für den Transport größerer Anschaffungen. Gerade Lastenpedelecs und Lasten-E-Bikes können auch von Firmen und in der Stadt-Logistik eingesetzt werden. Zusätzlich verursachen sie weder Abgase noch Lärm, die Parkplatzsuche  bleibt ebenso erspart und in der Stadt ist das Fahrrad für kurze Strecken das schnellste Verkehrsmittel.

Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände sowie Kleinstunternehmen, Selbständige und Freiberufler können sich Lastenräder fördern lassen. Folgende Fördersummen sind vorgesehen:

  • 50 Prozent der Anschaffungskosten, maximal jedoch 800 Euro für Lastenräder,
  • 33 Prozent der Anschaffungskosten, maximal jedoch 1.200 Euro für Lastenpedelecs und Lasten-E-Bikes,
  • 50 Prozent der Anschaffungskosten, maximal jedoch 150 Euro für Fahrradanhänger.

Weitere Informationen folgen

Die Stadtverwaltung erhält seit Jahresanfang zunehmend Anfragen hinsichtlich weiterer Informationen. Diese werden Sie so bald wie möglich an dieser Stelle, genauso wie die „Richtlinie zur Lastenradförderung", finden. Hierzu gehören zukünftig folgende Unterseiten:

  • Ablauf der Fördermittelbeantragung
  • Fragen und Antworten zur Lastenradförderung
  • Förderanträge
  • Bundesförderung von Schwerlastenfahrrädern
  • Geplante Landesförderung

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