Fahrräder sicher parken

So wichtig wie das sichere Fahren auf den verschiedenen Radverkehrsanlagen ist auch das sichere Abstellen von Fahrrädern. Dazu werden vor allem im Innenstadtbereich zahlreiche Abstellanlagen vorgehalten. Diese befinden sich am Rand der Innenstadt an den Hauptzufahrten des Radverkehrs und wurden seit 2005 sukzessive anspruchsgerecht umgebaut. Hierzu gehörte auch der Austausch alter Fahrradständer (Vorderradklemmen) gegen diebstahlsicherere Anlehnbügel. Insgesamt stehen im Innenstadtbereich fast 1.500 Abstellplätze für die Drahtesel zur Verfügung. Abstellanlagen, die in der Nähe von stark frequentierten Zielen angefahren werden können und in Qualität und Quantität zum jeweiligen Bedarf passen, leisten einen erheblichen Beitrag zur kommunalen Radverkehrsförderung.

Hier finden Sie einen Übersichtplan mit den Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt » (PDF, 10,59 MB).

Mit dem Rad zur Haltestelle

Sichere Abstellanlagen sind außerdem wichtige Verknüpfungspunkte des Radverkehrs mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Fahrrad dient als schnelles Verkehrsmittel von und zur Haltestelle. Um die Anfahrt zu Bushaltestellen und Bahnhöfen mit dem Fahrrad zu fördern, sind sichere Abstellmöglichkeiten in diesen Bereichen besonders wichtig. Auf beiden Seiten des Hauptbahnhofes wurden zu diesem Zwecke sogenannte Fahrradstationen » gebaut. Hier kann das Fahrrad vor Wind und Wetter geschützt und diebstahlsicher untergebracht werden. Zusätzlich wird dadurch die Ordnung im Bahnhofsbereich gefördert. Für kurzzeitiges Parken besteht die Möglichkeit jeweils auf den Bahnhofsvorplätzen unentgeltlich das Fahrrad an qualitativen Anlehnbügeln abzustellen.

Weiterhin werden im Stadtgebiet insbesondere stärker frequentierte Bushaltestellen mit sicheren Fahrrad-Abstellmöglichkeiten ausgestattet.

Weitere Informationen zu den Fahrradstationen und zum Thema Fahrrad in Kombination mit Bus und Bahn finden Sie in der Kategorie Bike+Ride ».

Umgebaute Radabstellanlagen 2020

Im Jahr 2020 wurden für circa 80.000 Euro alte Radabstellanlagen umgebaut und so fast 170 neue Anlehnbügel eingerichtet.

Am P+R-Platz Müllersweg wurden im Jahr 2020 insgesamt neun neue Anlehnbügel errichtet. Vier der Anlehnbügel wurden bereits im Januar eingerichtet und die weiteren fünf kamen im Juli hinzu.

Den Nutzenden des P+R-Platzes am Müllersweg stehen nun qualitative Abstellmöglichkeiten zur Verfügung und die Fahrräder müssen nicht mehr wie zuvor provisorisch am Holzzaun angeschlossen werden.

Am Heiligengeistwall wurde die Radabstellanlage im März 2020 umgebaut. Dort stehen nun insgesamt 20 neue Anlehnbügel für das Fahhradparken bereit.

Am Julius-Mosen-Platz wurden im Mai 2020 insgesamt 42 neue Anlehnbügel errichtet. Das Besondere hier: Die Anlehnbügel haben einen Querholm, sodass der Rahmen noch komfortabler angeschlossen werden kann und das Fahrradschloss nicht am Bügel bis auf den Boden herunter rutscht.

Am P+R-Platz Marschweg wurden im Juni 2020 die Vorderradklemmen entfernt.

Ersetzt wurden die  Vorderradklemmen am P+R-Platz Marschweg durch insgesamt 20 neue Anlehnbügel.

Auch im Escherweg wurden im Juli 2020 die Vorderradklemmen entfernt und durch 16 neue Anlehnbügel ersetzt.

In zwei Bauabschnitten wurden im Oktober 2020 am Stadion im Marschweg Vorderradklemmen entfernt und dafür insgesamt 42 neue Anlehnbügel errichtet. Außerdem wurden ebenfalls im Oktober 2020 zwei Anlehnbügel an der Bushaltestelle Nordstraße eingerichtet und im Dezember 2020 werden 18 neue Anlehnbügel am Herbartgymnasium errichtet.