Veranstaltungen zum Internationalen Tag des Friedensace“

Eine Welt ohne Atomwaffen?

Zum Internationalen Tag des Friedens am Samstag, 21. September, hat das Kulturbüro der Stadt Oldenburg ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm organisiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Wanderausstellung „Die Würde des Lebens beschützen. Für eine Welt ohne Atomwaffen“, die seit 2012 weltweit zu sehen ist. Die Ausstellung wird am Sonntag, 11. August 2019, um 11 Uhr im Stadtmuseum, Am Stadtmuseum 4-8, geöffnet. Sie kann täglich von 10 bis 18 besucht werden und bleibt bis Sonntag, 8. September 2019, in Oldenburg. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.

Mayors for Peace
Hintergrund der Veranstaltungen ist die seit 1987 bestehende Mitgliedschaft der Stadt Oldenburg bei der Organisation „Mayors for Peace“. Das weltweite Bündnis wurde 1982 von Hiroshimas damaligem Bürgermeister Takeshi Araki initiiert, um die Bürgermeister der Welt zur gemeinsamen Friedensarbeit aufzurufen und sich insbesondere für die weltweite atomare Abrüstung einzusetzen. Dem Netzwerk gehören derzeit 7.772 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern an. Das Projekt wird unterstützt durch die evangelisch-lutherische Kirche in Oldenburg.

Weitere Informationen gibt es unter www.oldenburg.de/kulturbüro ».

Rahmenprogramm zum Internationalen Tag des Friedens

  • In Kooperation mit dem cineK, Bahnhofstraße 11, wird am Donnerstag, 5. September 2019, um 19 Uhr der Film „Als die Sonne vom Himmel fiel“ (2015) gezeigt. Der Film ist von der Schweizer Filmemacherin Aya Domenig und handelt von ihrer Familiengeschichte. Sie zeigt, welche Auswirkungen der Atombombenabwurf auf Hiroshima 1945 für die japanische Gesellschaft hatte und setzt die Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 und deren Folgen in Bezug. Der Eintritt kostet 8 Euro.
  • Der Oldenburger Konfliktforscher Dr. Leo Ensel setzt sich in seinem Vortrag „Neue Atomraketen in Europa. Was bedeutet das Ende des INF-Vertrages?“ am Dienstag, 3. September 2019, um 19 Uhr im Stadtmuseum, Am Stadtmuseum 4-8, mit den aktuellen Entwicklungen nach der Kündigung des INF-Vertrages durch die USA und Russland auseinander.
  • Die Theatergruppe DienstagsDrama unter der Leitung der Theaterpädagogen Thomas Vossenberg und Lore Schilberg hat sich der Frage „Wie geht Frieden?“ gewidmet. Gemeinsam haben sie sich damit auseinandergesetzt, welche Verantwortung jeder einzelne trägt, damit Gesellschaften friedlich und Menschen friedliebend bleiben. Die Aufführungen finden in der Freizeitstätte Bürgerfelde, Alexanderstraße 209, statt. Die Vorstellungen sind am Samstag, 21. September 2019, und Sonntag, 22. September 2019, jeweils um 19 Uhr. Karten gibt es bei Thomas Vossberg per E-Mail an thomas.vossenberg(at)stadt-oldenburg.de oder per Telefon unter 0441 8850508.
  • Die Oldenburger Kinderbuchautorin und Illustratorin Heike Ellermann bietet eine interaktive Lesung aus ihrem Buch „Papiervogel, flieg! Es war an einem Tag im August“ an. Diese ist für Schülerinnen und Schüler der Klassen vier und fünf geeignet. Die kostenfreien Lesungen können im Kibi Keller der Kinderbibliothek, Kulturzentrum PFL, Peterstraße 1, oder direkt in den Schulen stattfinden. Anmeldungen sind bei Paula von Sydow per E-Mail an paula.vonsydow(at)stadt-oldenburg.de möglich.
  • Die Pädagogin Dörte Mitwollen bietet am Donnerstag, 22. August 2019, und am Dienstag, 27. August 2019, jeweils von 9 bis 10.30 Uhr sowie nach Absprache Führungen für Schulen durch die Ausstellung „Die Würde des Lebens beschützen. Für eine Welt ohne Atomwaffen“ an. Die Ausstellung ist im SchauRaum des Stadtmuseums, Am Stadtmuseum 4-8. Anmeldungen sind bei Paula von Sydow per E-Mail an paula.vonsydow(at)stadt-oldenburg.de möglich.
  • Am Donnerstag, 5. September 2019, um 10 Uhr findet im cineK, Bahnhofstraße 11, eine Vorführung des Filmes „Als die Sonne vom Himmel fiel“, für Schulen satt. Pädagogin Dörte Mitwollen diskutiert mit den Schülerinnen und Schülern über das Gesehene. Der Eintritt kostet 4 Euro. Anmeldungen hierfür per E-Mail an presse(at)cine-k.de.