UN!TE feiert Neuauflage im Juni 2020

Die Stadt Oldenburg richtet im Juni 2020 unter dem Titel „UN!TE“ erneut ein Treffen mit ihren Partnerkommunen aus. Die Neuauflage knüpft an die erfolgreiche Premiere im Jahr 2018 » an. Die Konferenz wird vom 24. bis 28. Juni 2020 stattfinden – diesmal mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der Bund fördert den Austausch voraussichtlich mit bis zu 72.000 Euro.

Bei der zweiten Ausgabe von UN!TE sollen die 17 Nachhaltigkeitsziele » der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) in den Fokus gerückt werden. „Wir freuen uns, ein weiteres Mal als Gastgeber zu fungieren und bedanken uns für die Unterstützung des Bundes. Um die UN-Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, braucht es gemeinsame Anstrengungen. Den Klimawandel zu verhindern und seine Folgen einzudämmen, ist eine globale Herausforderung, die vor Ländergrenzen nicht halt macht“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Deswegen eignen sich unsere internationalen Partnerschaften sehr gut, um Wissen zu vernetzen und gemeinsam Ideen zu entwickeln.“

Vertreterinnen und Vertreter der Partnerkommunen werden erwartet

Eingeladen werden Vertreterinnen und Vertreter aus Groningen (Niederlande), Taastrup (Dänemark), Vorpommern-Rügen (Deutschland), Kingston upon Thames (England), Cholet (Frankreich), Machatschkala (Russland), Mateh Asher (Israel), Xi’an und Qingdao (China) sowie aus der Region Buffalo City Metropolitan Municipality (Südafrika). Die Delegationen werden sich unter anderem über hochwertige Bildung, verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster sowie Maßnahmen zum Klimaschutz austauschen.

UN!TE ist aber mehr als eine Begegnung zwischen Offiziellen und Fachleuten: Für die Bürgerinnen und Bürger ist am 27. Juni 2020 ein großes Abschlussfest auf dem Waffenplatz geplant, bei dem ebenfalls die 17 Nachhaltigkeitsziele präsentiert werden.

Fördermittel des Bundes eingeworben

Für die Ausrichtung der Konferenz hat die Stadtverwaltung erfolgreich Fördermittel bei der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt eingeworben. Es hatten sich insgesamt sechs Kommunen um Zuschüsse bemüht, bewilligt bekommen haben nur Oldenburg und eine weitere Kommune ihre Anträge. Die Gesamtfördersumme beträgt rund 80.000 Euro, Oldenburg trägt dabei einen Eigenanteil von zehn Prozent. Im Rahmen des Projektes können die Kosten für die Konferenz sowie Reise- und Übernachtungskosten für die Gäste aus dem sogenannten Globalen Süden finanziert werden. Dazu gehören Xi’an, Qingdao und Buffalo City Metropolitan Municipality.

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt ist das Kompetenzzentrum für kommunale Entwicklungspolitik in Deutschland. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung steht sie den Kommunen seit 2001 als Service- und Beratungseinrichtung zur Verfügung.

Die UN!TE-Premiere, die vom 30. Mai bis 2. Juni 2018 in Oldenburg stattgefunden hatte, war bei den Partnerkommunen auf überaus positive Resonanz gestoßen.