Stadtgeschichte

Aktuelle Entwicklungslinien

Wirtschaft und Kultur

Oldenburg ist wirtschaftlich und kulturell das Zentrum des Oldenburger Landes. Zahlreiche bedeutende Firmen haben hier ihren Sitz, sie sorgen für etwa 70.000 sozialversicherungspflichtige Jobs in der Stadt. Die Weser-Ems-Halle zieht mit großen Messen, Konzerten und anderen Veranstaltungen ein Millionenpublikum in die Huntestadt. Das Staatstheater steht für hohe Qualität bei Oper, Schauspiel und Ballett. Mit der Eröffnung des Horst-Janssen-Museums (2000), dem OLantis-Huntebad und der großen EWE-Arena (2013), in der die Heimspiele der Oldenburg Baskets sowie Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden, hat Oldenburg an Anziehungspunkten und Attraktivität gewonnen. Ferner wird die Attraktivität der Innenstadt weiter gesteigert: Nachdem Oldenburg ab 1967 mit der Umgestaltung der Altstadt zur Fußgängerzone bereits bundesweiter Vorreiter war, wurde das alte Pflaster Zug um Zug durch beigefarbenen Granit ersetzt und die Innenstadt so modernisiert.

Wissenschaft und Forschung

Seit 1973 ist Oldenburg Universitätsstandort mit inzwischen über 18.000 Studierenden an Universität und Fachhochschule. Außerdem entwickelt sich die Stadt zu einem Forschungs- und Technologiestandort von überregionaler Bedeutung. Das Technologie- und Gründerzentrum (TGO), das jungen Firmen mit aussichtsreichen Geschäftsideen Räumlichkeiten sowie Kontakt- und Kooperationsmöglichkeiten bietet, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und erhielt internationale Anerkennung. Außerdem verfügt die Universität über einen Forschungsschwerpunkt im Bereich erneuerbare Energien.

Mit einem Herzzentrum und verschiedenen anderen Schwerpunktkliniken in den drei großen Krankenhäusern erfüllt Oldenburg alle Anforderungen eines medizinischen Oberzentrums. Zum Wintersemester 2012/13 startete an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zudem der Modellstudiengang Humanmedizin.

Stadtentwicklung

Mit einer ganzen Reihe neuer Maßnahmen und Aktivitäten treibt die Stadt die lokale Entwicklung auf unterschiedlichen Gebieten voran. Unter den neuen Wohnbaugebieten stechen die Gebiete „Alexanderhaus“ im Stadtnorden und „Eversten-West“ hervor. Auch auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens (Fliegerhorst) wird urbanes Leben seinen Platz finden. Allein dort werden etwa 1.000 neue Wohnungen entstehen.

In der City ist an der Stelle des alten Hallenbades ein neues Einkaufscenter entstanden, die Schlosshöfe. Die Ansiedlung eines schwedischen Möbelriesens im Osten der Stadt ist seit 2007 perfekt.
Im Rahmen der Metropolregion Bremen/Oldenburg kooperieren beide Städte als Initiatoren zukunftsfähiger Projekte unter Beteiligung der Landkreise und Gemeinden sowie der Wirtschaft und Wissenschaft.

Oldenburg: Stadt der Wissenschaft 2009

Im Jahr 2009 trug Oldenburg den Titel „Stadt der Wissenschaft“. Mit diesem Titel zeichnete der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft Städte aus, denen es gelingt, Netzwerke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur zu knüpfen, um diese Netzwerke nachhaltig für die Entwicklung der Stadt zu nutzen.

Die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtverwaltung ist seitdem deutlich enger geworden. Erfolge zeigen sich in der Ansiedlung zahlreicher neuer Institute, darunter ein Helmholtz-Institut für Biodiversität.

Diese neueren Entwicklungslinien, die das heutige Oldenburg als moderne Großstadt mit inzwischen mehr als 170.000 Einwohnerinnen und Einwohnern prägen, haben der Stadt aber ihren liebenswürdigen Charme als Residenzstadt mit Tradition nicht genommen.